geisterstadt balestrino

Voller Erwartungen steuere ich Balestrino an – das Dorf wurde in den 50er Jahren wegen der Gefahr eines Erdrutsches evakuiert und verlassen, viele der Anwohner haben sich am Ortsrand niedergelassen und so liegt der ursprüngliche Stadtkern heute wunderschön verlassen am Berg. Die Häuser verfallen nach und nach und es bietet sich ein spektakulärer Blick auf das Dörfchen.

Leider ist der Eingang versperrt durch Baugerät und grimmig dreinblickende Bewohner, so ist es uns als größere Gruppe definitiv nicht möglich in den Ortskern vorzudringen. Sehr schade, gerade weil es Pläne gibt die Gegend umzustrukturieren und danach die Geisterstadt so vermutlich nicht mehr vorzufinden sein wird. Ist man aber allein, dürfte es kein Problem sein hinein zu kommen. Das werde ich bei meinem nächsten Besuch in Ligurien definitiv machen.

Nach und nach treffen immer mehr Rallyeteilnehmer in Balestrino ein und es wird ganz schön eng auf den Straßen. Die Dorfältesten scheinen das kleine Spektakel zu genießen, sind es aber mit Sicherheit gewohnt, dass viele Touristen ihr mysteriöses Geisterdorf besuchen.

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