wenn du chillen willst: kein problem

Ich schäle mich aus meinem Schlafsack, grüße in die Runde und suche fix die Dusche auf. Dort treiben wir wie gewohnt allerlei Unfug, labern dumm raus und kümmern uns um die Hygiene. Zurück steuere ich direkt unseren Kühlanhänger an, bediene mich reichlich, zaubere einen Salat und werde stets von den Nachbarkids unterbrochen, wann ich denn zum versprochenem Fußballspiel antrete.

Herr P. überredet mich schließlich und bewaffnet mit Schnaps betreten wir das Spielfeld, werden in Grund und Boden gekickt und schämen uns ähnlich doll. Nach dem Match widmet sich das Kreativteam wieder dem Kadetten zu – es ist Zeit den getrunken Wein sinnvoll zu recyclen. Die Weinetiketten finden Platz am Kofferraumdeckel, Herr O. kümmert sich rührend für ein perfektes Ergebnis. Ehe ich ahne, dass er dafür nun wirklich zuviel Wein getrunken hat, wird die Arbeit von Minute zu Minute schlechter und passt schließlich genau so perfekt zum Kadett.

Nach all den Anstrengungen brauche ich Abkühlung – diese suche ich im nahegelegenen Tümpel. Ich trete hinein, erleide einige Herzinfakte und friere plötzlich. Es ist eiskalt. Halbe Sachen aber werden nicht gemacht und so brauche ich lediglich 30 Minuten und eine weitere Flasche Wein, bis ich mich schließlich entblöße und ein wenig Schwimmen gehe. Die Kälte und vorallem der fürchterliche Verwesungsgeruch des Wassers lassen mich dann aber schnell das Trockene suchen.
Kurz darauf koste ich zusammen mit Herrn M. Spanferkel bei den Nachbarn, bin überrascht dass man das essen kann und freue mich nun aber wieder auf veganen Wein und allerlei Verhaltensoriginelitäten am Lagerfeuer bis spät in die Nacht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s