burgruine rosenstein

Ich schaue aus dem Fenster und sehe bis auf Regen nur wenig – ideales Wanderwetter also! Fix den Kadett gestartet und schon düsen wir nach Heubach bei Aalen. Das Auto bleibt im Tale stehen, wir bewaffnen uns mit Regenschirmen und schon geht es hoch hinaus.

Die ersten Kilometer geht es einfach nur nach oben. Der Wald zeigt sich in seiner wundervollen Herbstpracht und wir kämpfen uns durch tonnenweise Laub. Vorbei an der Waldschenke – hier ist bei gutem Wetter sicher der Teufel los – steuern wir direkt die Burgruine Rosenstein auf gleichnamigen Berg an. Von der Schenke sind es nur noch rund 500m und wir genießen zu allererst den herrlichen Ausblick über die schwäbische Alb.

Die Burg Rosenstein wurde lediglich rund 300 Jahre bewohnt und hat wie damals üblich ne Menge Besitzerwechsel über sich ergehen lassen. Der letzte Eigentümer baute sich dann ein neues Schloß unten im Dorf und die Burg Rosenstein verfiel in kürzester Zeit, wurde unter anderem als Steinbruch genutzt und erst im 19. Jahrhundert gewann sie wieder an Bedeutung. Es kamen nämlich Ausflügler. Der schwäbische Albverein, damals „Verschönerungsverein“ lies den Rosenstein samt Ruine begehbar machen, soweit nötig restaurieren und eine Stahlbrücke zum alten Palas errichten. Die ist übrigens wunderschön und fast schon mehr Highlight als die Ruine selbst.

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