helfersyndrom

Frau B. zieht heute um und spätestens mit der Patenschaft des Nachwuchses habe ich mich verpflichtet behilflich zu sein. Also sattle ich heute schon den Kastenwagen und wir beladen ihn direkt. Bis unter’s Dach natürlich, denn zweimal Fahren ist wegen der Entfernung nicht wirklich gewollt. Das klappt soweit ganz wunderbar und ich gönne mir noch eine Mütze Schlaf ehe es losgeht.

Am Morgen hole ich Herrn E. ab und gemeinsam düsen wir in die Rhön – die neue Heimat von Frau B. Der Bus läuft sagenhaft schnell, verbraucht dabei horrend viel Diesel und wir kommen zügig an, laden schnell alles aus und ehe das nächste vollgepackte Fahrzeug anreist, gehen wir Essen.
Ein paar Dörfer weiter ist an einer Gaststätte eine Hocketse. Mit viel Essen, reichlich Bier und Blasmusik. Meine Gemüselasagne ist sogar mit Speck gefüllt – das ist Bayern wie man es kennt. Den puhle ich raus und genieße die ansonsten wirklich gute Lasagne.
Dann kommt auch schon Frau K. mit einem vollen VW Bus – den laden wir geschwind aus und bauen ein paar Möbel auf, bevor wir uns wieder vom Acker machen. So schnell wie wir gekommen sind, so schnell fahren wir auch wieder zurück. Der Bus quittiert das mit rund 13l Dieselverbrauch auf 100km und ich staune nicht schlecht an der Zapfsäule.
Zu Hause wartet bereits Herr M. und wir sind uns schnell einig, dass uns der Hunger antreibt. Also gehen wir in den nächstbesten Biergarten und schlemmen noch ein wenig, ehe ich recht schläfrig zu Bett falle.

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