im grunde urlaub

Der Campingplatz ist mitten im Nirgendwo recht nah an der Hauptstraße gelegen und nur rund 20km von der Ausgrabungsstätte entfernt. Der Besitzer heißt uns willkommen und erweist sich wie viele seiner Landsleute als echter Sprachkünstler. Als ich das Fiche ausfülle frage ich beiläufig ob er Brot verkaufe oder wisse wo man welches bekommt. Statt einer Antwort bekomme ich angeboten dass er ja für uns kochen könne.

Natürlich werde ich hellhörig und lehne bei „Hühnchen“ spontan ab und oute uns als Vegetarier. Wenn er aber etwas leckeres zaubert, das ganz ohne Fleisch daherkommt, hätte er mich am Haken.
Er fakelt nich lange und möchte direkt einkaufen gehen, wir verabreden uns für heute Abend und ich pflanze mich nun in meinen Klappstuhl um ein Buch zu lesen.

Die Sonne brennt ungnädig vom Himmel und ich bekomme dann noch Lust mir die Beine zu vertreten. Weil hier außer Bergen – das ist mir jetzt zu anstrengend – nix ist, schlendere ich einfach mal runter zur Straße. Wie das so ist, lümmeln an jeder Ecke Marokkaner herum und grüßen alle ganz freundlich, erkundigen sich nach meinem Befinden und lassen mich dann weitergehen. Mir gefällt es hier – ich werde wohl nie genug davon kriegen. Die gesamte Szenerie am Straßenrand ist unglaublich interessant, irgendwie amüsant und auch ganz spannend. Jetzt aber wird es langsam Zeit zum Essen zu erscheinen, ich bin schon gespannt was es denn Leckeres gibt.

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