im palmengarten

Nachdem wir uns mittels Blechen wieder auf halbwegs festen Untergrund bugsiert haben, fahre ich zu dem Campingplatz. Vor’m Eingang versichert mir der kiffende Chef, dass er gleich zurück sei und fährt davon.
Nun stehen wir da – auf einem sehr großen, furchtbar merkwürdigen Platz. Auf den Bildern die er mir zeigte sah das alles einladender aus. Ich finde aber, dass das hier ein idealer Ausgangspunkt für eine Wüstenwanderung wäre, Frau M. jedoch mag sicht überreden lassen. Faulheit scheint manchmal grenzenlos.
In Merzouga fahren wir durch diverse Gassen und ich merke schnell, dass sich hier viel zu viele Touristen aufhalten, die überhaupt nicht kapieren was für eine Scheiße ihre gönnerhafte Art mit sich bringt.

Unentwegt folgen uns Kinder, fragen nach Geschenken und machen auch nicht Halt uns mit dem Fahrrad zu verfolgen. Ich spare mir Erklärungen und beschließe hier nicht bleiben zu wollen. Ein jeder, scheinbar ohne Ausnahme, ist darauf bedacht mit dem Tourist Geld zu verdienen oder es im Idealfall geschenkt zu bekommen und ist dabei derart penetrant, dass es selbst mir irgendwann zu viel wird.

Also fahren wir ein Stück weiter in Richtung Zagora und quartieren uns auf einem Campingplatz ein, aber natürlich nicht ohne vorher Brot gekauft zu haben.

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