kälteflucht

Wir sind auf 1500m und gestern Abend hat es zugezogen. Einige Tropfen fallen vom Himmel und es kühlt sogar ab. Für meinen Geschmack sogar ein bisschen zu sehr, meinen Schlafsack habe ich nämlich in für mich typischer Umnachtung zu Hause vergessen. Da liegt er ganz hervorragend und ich fror ein wenig. Im Grunde macht mir das nichts aus, aber nachdem die ganze Nacht etliche Hunde der Nachbarschaft unentwegt gebellt haben, war mir ganz anders zumute.
Also stehen wir noch vor der Dämmerung auf, heute nämlich soll es noch bis zum Erg Chebbi gehen.

Mit jedem Kilometer wird die Landschaft lebensbedrohlicher und ich kann mich kaum sattsehen. Frau M. hält mich bereits für einen chinesischen Touristen, denn ich halte ständig an, schieße Fotos und sauge die tollen Eindrücke in mich auf.
Aber nicht nur die Landschaft hat sich verändert, auch das Wetter. Die Sonne brennt nun ganz deutlich herab und treibt mir Schamesröte auf die Haut, oder so.

Rund 10km vor Merzouga quatscht mich der Chef eines Campingplatzes an, zeigt mir tolle Bilder von seinem Platz und täte sich freuen uns als Gäste begrüßen zu dürfen. Wir fahren jetzt aber zuerst noch ein paar Pisten und machen einen Ausflug in den Sand.

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