landau entdecken

Heute liefere ich Herrn O. seinen neuen Fernseher und nutze den Tag natürlich sinnvoll. Also steige ich in aller Herrgottsfrühe in den Kadetten und düse geschwind nach Landau in der Pfalz. Mein Gastgeber fristet derweil noch sein Dasein auf der Arbeit und ich parke das Auto im Wohngebiet, zücke mein Papiernavi und marschiere los. Mein erstes Ziel ist das Landgericht – ich liebäugle auf die Fassade und trete hinein, komme jedoch nicht allzu weit. Offenbar hatten die Leute dort einfach nicht mit Besuch gerechnet?!

Ich stolpere ein paar Straßen weiter und stehe vor der Landauer Festhalle. Sie ist eine der bedeutendsten Jugendstilbauten in Deutschland und nun schon über Hundert Jahre alt. Lange habe ich mir vorgenommen sie einmal zu erkunden und heute scheint das nur von außen zu gehen. Sämtliche Türen sind verschlossen und die Fenster geben nur wenige Blicke nach innen frei – schade.

Allzu tragisch ist das aber nicht – ich habe hier in Landau noch genügend alte Steine, die ich gerne angucken täte. Also laufe ich weiter – einmal quer durch die Stadt auf die andere Seite. Die Fußgängerzonen und Hauptstraßen meide ich und komme durch etliche kleine Gässchen auf dem Weg zum Bismarckturm. Dieser steht am Rande der Fortanlage, welche ich mir heute nicht ansehe. Während ich mir die Geschichte des Turmes durchlese frühstücke ich ein wenig, schlendere dann durch den Park und mache mit Herrn O. und Frau M. ein Date klar. Die beiden haben nun Mittagspause und wir gehen gemeinsam fix eine Kleinigkeit essen.

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