sandschlacht & idiotentum

Die Pisten bereiten Freude, es macht ganz furchtbar Spaß zu fahren und der Kadett leidet Höllenqualen. Die Überladung macht sich hier deutlich bemerkbar – vorne geht’s ganz gut aber in Mitte und am Heck setze ich unentwegt auf. Sinnlose Materialschlacht, aber dafür macht es großen Spaß.
Die Weichsandfelder habe ich gemieden oder umfahren und nun steuere ich auf eines zu, denke mir noch so – was solls – und brettere hinein, merke reichlich spät dass es dann in ein kleines Tal geht aus dem ich nicht mehr herauskomme und komme recht ungünstig am Scheitelpunkt bevor es hinab geht zum Stehen.

Ich steige aus, gucke doof und hole direkt mal die Schaufel. Motor und beinahe der ganze Unterboden liegen auf. Ich schaufle und sehe mich Weichei schon in der Wüste verdursten. Die Sonne knallt vom Himmel und mir wird recht schnell klar, dass das ohne Sandbleche nix wird.
Da kommt auch schon ein junger Marokkaner und ich weiss ganz genau dass er nicht aus Nächstenliebe mitanpackt, lasse ihn aber gerne helfen. Alleine hätte ich wesentlich länger gebraucht und mindestens sieben Sonnenstiche riskiert. Zum Dank darf er mir seine Arbeit zeigen, Mineralien und fossiles Zeug. Zu meinem großen Glück sind tatsächlich drei Dinge dabei die ich ziemlich cool finde und schon genau weiss, wem ich die schenken könnte. Darunter bin auch ich, ist ja klar. Wir verhandeln zäh und der junge Kerl hat nun ein gutes Geschäft gemacht. Nach dem Knochenjob aber aufjedenfall verdient.

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