steinwaldtreffen

Dieses Wochenende ruft das Steinwaldtreffen und ich stehe heute schon elend früh auf, werfe ein wenig Zeugs ins Auto und fahre los. In einem Rutsch geht es in die Oberpfalz und ich schlage noch Vormittags auf, parkiere meinen Kadetten und begrüße Freunde sowie Veranstalter. Kennengelernt habe ich die Steinwaldinitiatoren letztes Jahr auf dem Willistreffen und so stand natürlich schnell fest, dass ich zumindest vorbeigucke. Aus Vorbeigucken werden mal wieder drei Tage, aber so ist das nunmal.

Den ersten Tag verbringen wir lange unter der Sonne und anschließend am Ofen in der Reithalle. Mal abgesehen vom Jonson haben wir uns schließlich lange nicht gesehen! So wird es auch recht spät bis ich ins Bett krieche. Apropos Bett – gestern habe ich mein Dachzelt montiert. Dabei ist es geblieben. Das Bett nicht bezogen, das Zelt nicht probeaufgebaut – die Faulheit hat gesiegt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war es dann sogar eine gute Idee auf der Gästeranch zu schlafen, anstatt im Dachzelt.
Das Zimmer und die sanitären Einrichtungen der Ranch sind aber stark verbesserungswürdig – tatsächlich wird wohl gerade auch gebaut, es ist also Besserung in Sicht. Der Preis – 15€ für die Nacht – ist dafür dann aber durchaus in Ordnung.

Den neuen Tag lassen wir ruhig angehen. Zusammen mit Jonson und Christine ziehe ich los und wir schauen uns Wiesau an. Ich denke nicht, dass ich jemals eine unschönere Stadt gesehen habe. Wer dort ist, dem rate ich unbedingt die naheliegenden Naturparks anzusehen und keinesfalls Wiesau. Vergeudete Lebensmüh! Wir stärken uns in einem Café und marschieren dann auch schon wieder zurück um den restlichen Tag in der Sonne zu sitzen. Wir haben uns viel zu erzählen, Frau Z. war so lieb und hat mir marokkanische Dirham mitgebracht und so vergeht der Tag wie im Fluge.
Am Abend stehen wir alle gemeinsam bis spät in die Nacht am Lagerfeuer. So kommt es wie es kommen muss – ich schlafe aus. Erst gegen Mittag packe ich zusammen, frühstücke noch schnell und verabschiede mich, ehe der Kadett mich drei Stunden behutsam nach Hause fährt.
Das Treffen war sehr schön, was in erster Linie natürlich an den Leuten lag. Mittlerweile sind da richtige Freundschaften entstanden und es hat mich sehr gefreut, einige Gesichter wieder zu sehen und auch neue kennenzulernen. Organisatorisch ist vieles verbesserungswürdig und wenn das beim nächsten Mal umgesetzt wird, wird’s ein rundum gelungenes Treffen.

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