augen und mehr

Die Kathedrale hat mich wieder ausgespuckt und nun geht es ein wenig durch die Altstadt. Ich laufe den kleinen und großen Ring entlang und werde stets von den vielen Augen beobachtet. Das sind die Dachfenster, welche damals als Belüftung für die Dachgeschosse dienten. Hier wurde allmögliche Waren gelagert, denn den Siebenbürgen war der Handel gestattet. Heute blicken wir auf ganze Armeen dieser merkwürdig guckenden Dächer.

Auch an der Lügenbrücke komme ich vorbei – der Name stammt von „Liegebrücke“ weil sie ohne Pfeiler auskommt. Aus liegen wurde lügen und so heißt es nun, dass sie einstürzt sobald sie ein Lügner betritt. Ist seit 1859 allerdings nie passiert, damals übrigens die erste gußeiserne Brücke auf rumänischen Gebiet und gefertigt wurde sie in Hessen.

Ehe ich noch über den großen Platz stolpere, täte ich furchtbar gern etwas Essen. Nachdem ich in Belgrad oft selbst gekocht habe, wird es nun wieder Zeit für ein Verwöhnprogramm. Drei Gänge regionaler Köstlichkeiten lasse ich mir bringen und kann kaum in Worte fassen, wie gut es schmeckt.
Ich schlendere noch etwas durch die Fußgängerzone und mache mich dann auf den Weg zurück ins Hotel.

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