serbian roadmovie

Nach einem entspannten Ruhetag möchte ich heute Wandern gehen. Es hat Plusgrade und der Schnee beginnt zu schmelzen – perfekt! Am Fuße des Avala südlich von Belgrad parkiere ich den Kadetten und möchte bis hoch zum Fernsehturm marschieren. Das klappt trotz Schnee auch ganz wunderbar, die ganze Zeit über treffe ich auf keine Menschenseele, höre keinerlei Autos und genieße die Ruhe. Vorbei am Denkmal des unbekannten Soldaten treffe ich plötzlich auf den Fernsehturm. Mangels gutem Wetter sieht man ihn nämlich nicht und so spare ich mir auch den Eintritt und die Aussicht. Also geht es wieder retour und anschließend weiter in den Süden.

Mein nächstes Ziel ist Svilajnac – rund 100km Landstraße trennen uns. Auf halber Strecke mache ich Halt an einem Supermarkt und bereite mir ein herrliches Kofferraum-Festmahl zu. Ständig werde ich von jungen Serben unterbrochen, die wissen wollen ob ich den weiten Weg aus Deutschland mit dem Auto gekommen sei und wohin es noch geht. Gesättigt unternehme ich noch einen Spaziergang durch Arandjelovac. Sonderbar schön ist es hier jedoch nicht – eher etwas trostlos, ungemütlich und schmuddelig.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s