fußlahm

Wir spazieren noch etwas durchs jüdische Viertel und wagen dann einen Blick ins berühmte Café New York. Es ist ein prunkvolles Kaffeehaus aus der Gründerzeit Budapests. Prunkvolles Dekor trifft hier leider auf große Menschenmassen und so lasse ich ein wenig den Blick durchs Café schweifen, ehe wir wieder von dannen ziehen. Kaffeetrinker bin ich ohnehin keiner.

Nun geht es zurück in Richtung Donau, meine Gattin möchte Strumpfhosen erstehen. Ich benötige keine und stehe derweil schicklich im Modegeschäft herum. Anschließend gehen wir zum Budapest Eye – ein 65m hohes Riesenrad mit toller Aussicht auf die Innenstadt und so manche Sehenswürdigkeit. Wir haben zwar schon nahezu alles gesehen, aber Riesenrad bin ich schon seit vielen Jahren nicht mehr gefahren und los ist auch nichts, sodass wir nach kurzer Wartezeit schon an der Reihe sind. Drei Runden bewältigen wir in luftiger Höhe und beschließen dann Budapest allmählich ausklingen zu lassen.

Ehe wir unser Hotel aufsuchen, machen wir noch Stopp an der Großen Markthalle. In der vor über 120 Jahren errichteten Stahlkonstruktion sind auf drei Geschossen über 180 Marktstände untergebracht. Zu unserem Glück schließen die Geschäfte bald und so erwerbe ich nur einige Chilis und etwas Paprikapulver um mir mein Essen zu schärfen. Wir schlurfen über die Freiheitsbrücke und finden wie so oft nichts zu Essen. Bei zwei schleckigen Hitzköpfen ist das auch nicht immer einfach. So trifft es sich ganz gut dass unser liebgewonnenes Restaurant ganz in der Nähe ist. Wieder werden wir pappsatt, alles schmeckt fantastisch und nach 25km Fußmarsch ist unseren Beinen nach Schlaf zumute.

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