durchbruch #2

In Wiesbaden angekommen lege ich mich zu allererst aufs Ohr und erwache rasch als hinter dem Wohnmobil ein paar jugendliche Idioten eine Schlägerei anzetteln. Danke dafür! Anschließend machen wir uns auf den Weg zum nächsten Supermarkt und verspeisen leckere Pommes an einem Imbiss, ehe es dann zum alltäglichen Vorglühen ins Wohnmobil geht.

Dass ich den ganzen Tag über eigentlich mehr als genug vorgeglüht habe, merke ich zu meinem Bedauern nicht und trinke mit Selena so einigen Gin bis wir dann in den Schlachthof gehen. Als Vorband ist dieses Jahr John Winston Berta mit am Start und mir taugt die Musik nicht so wirklich. Entweder liegt es daran oder an dem recht anstrengenden Tag, – mir jedenfalls geht es furchtbar übel und so verbringe ich das erste Konzert ganz einfach im Wohnmobil. Während die anderen viel Spaß bei Liedfett haben gehe ich zu Bett und hole endlich Schlaf nach, wohlwissend Liedfett in den nächsten Tagen noch oft genug zu hören.

Gegen Mitternacht werde ich dann geweckt, das Konzert ist vorüber und Ben hat unterwegs noch zwei Mädels aufgegabelt. So findet in meiner Schlafpause noch eine kleine Aftershowparty statt und ich freue mich schon wieder horrend auf das bequeme Bett im Kastenwagen.

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