gentlemen drive #7

In Belgien gibt es noch einen Schrottplatz im Wald den wir uns ansehen möchten. Mitten in der Nacht kommen wir an – wegen ungeklärter Besitzverhältnisse, schlechten Wetters und Dunkelheit ziehen wir dann aber wieder von dannen und auf der Autobahn klingelt dann mein Handy. Der Senator ist liegengeblieben. Die restliche Truppe fährt weiter bis an den nächsten Rasthof und ich drehe um. Am Senator wurde kurz vor der Rallye noch die Bremse – und vieles mehr – gemacht und nun hat sich eine Schraube vom vorderen Bremssattel verabschiedet. Die konnten wir auf der Straße nirgends finden und ohne ist eine Weiterfahrt nicht denkbar. Wir suchen überall an den Autos nach einer brauchbaren Schraube, klingeln in der Nachbarschaft und werden leider auch dort nicht fündig. Bis mir schließlich einfällt, dass die Schrauben meiner Dachzelt-Leiter passen dürften. Die habe ich sogar dabei und tatsächlich haben sie das genau richtige Maß.

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So geht es weiter nach Luxembourg – hier stopfen wir uns die Magen voll, tanken ganz ausgiebig und verabschieden uns schließlich von den Saarländern und zwei anderen Fahrzeugen. Was bleibt sind vier Autos und nun steht uns noch ein langer Ritt bevor. Wie wir auf die Autobahn fahren sehe ich auch schon die Polizei und wie das immer so ist, haben sie mich schnell eingeholt und bitten mich ihnen zu folgen. Die drei anderen tun es mir gleich und so werden wir direkt alle kontrolliert. Die beiden Cops sind aber furchtbar nett, wir bespaßen uns gegenseitig ganz hervorragend und so geht es nach der Kontrolle dann weiter. Nach ein paar Stunden Autobahn verabschieden wir uns schließlich alle und am frühen Morgen falle ich endlich in mein heimeliges Bett.

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Die diesjährige Rallye hat wieder viel Spaß gemacht, aber war wegen der langen Anreise inkl. Fähre natürlich etwas anstrengender als sonst. So blieb zu wenig Zeit für tolle Routen und auch vorab hatte ich leider nicht die Zeit mich um ein besseres Programm zu kümmern – wobei auch ganz klar ist, dass wir viel Spaß hatten auch mit dem „wenigen“ Programm.
Nächstes Jahr dürfte das dann anders werden, denn es geht nach Rumänien und wegen der Entfernung müssen wir noch einen Tag dranhängen. Das entspannt alles ein wenig und ich freue mich schon jetzt auf die Tour.

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