und weiter nach spanien

Nach ein paar Stunden Fahrt sind wir schon mitten in den Pyrenäen. Noch auf französischer Seite essen wir zu Mittag und rutschen dann über die Grenze. Kontrollen oder dergleichen finden keine statt und irgendwann erreichen wir schließlich den Campingplatz. Leider sah der bei der Onlinebuchung irgendwie anders aus, ich habe ihn mir naturbelassener, weniger groß und deutlich weniger spießig vorgestellt. Es sind unendlich viele Dauercamper da und auch sonst gibt es alles, was das Herz begehrt, Also nichts, das wir brauchen würden.

So bauen wir unsere Behausung auf, kochen lecker und spazieren ein wenig durch die Gegend, ehe wir am Abend ins Bett fallen. In der Nacht bemerke ich noch weitere Nachteile des Platzes. Ich hatte Anfang Juli nämlich mit anderen Temperaturen gerechnet, in der Nacht purzelt das Thermometer auf 6 Grad, mir ist kalt und unser schöner Platz direkt an einem Bach erweist sich dann doch als blöde. Der Bach nämlich ist unglaublich laut, sorgt dafür dass man ständig Pipi muss und wird nur selten übertönt von dem recht starken Wind, der durch den Wald pflügt. Alles in allem nicht allzu entspannend.

Am Morgen ist es immer noch kalt, es nieselt unentwegt und so beschließen wir den heutigen Tag einfach in einer Stadt zu verbringen.

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