das nächste paradies

Heute verlassen wir unser kleines Paradies und kleines Stück weiter gen Norden. In Angouleme machen wir einen ausgiebigen Stopp und schlendern hungrig durch die Gassen. Bei einem Inder schließlich werden wir pappsatt und setzen dann unsere kleine Touristentour durch die Stadt fort. Auch hier ist erschreckend wenig los, die Straßen wie leergefegt und auch die Stadt selbst scheint mir an vielen Ecken wie ausgestorben.

Nachdem wir genug von Angouleme haben, zieht es uns weiter auf die Schnellstraße. Es ist nicht mehr weit bis zu unserem nächsten Paradies. In einem winzigen Dorf mitten im Nirgendwo liegt das Château de Nieuil. Ein wunderschönes Schloss, das seit einiger Zeit als Hotel dient. Wir konnten gestern noch ganz spontan eines der letzten Zimmer buchen und nächtigen erneut fernab des Dachzeltes – fürstlich wie wir es verdient haben.

Für heute haben wir nichts mehr geplant, sondern sehen uns nur ausgiebig im Schloss um, schlendern durch den Schlosspark, liebäugeln mit dem Pool und machen eine kleine Wanderung an einen nahegelegenen See. Hier muss es früher einmal viele Ausflügler hinverschlagen haben. Verlassene Imbissbuden und Cafés erzählen von einer besseren Zeit.

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