rallye 2020 #4

So spät am Abend loszufahren ist natürlich nicht die klügste Idee, vorallem wenn man tagelang nicht so wirklich geschlafen hat, aber da müssen wir jetzt durch. Mit beiden Autos fahren wir an Regensburg vorbei und verlassen dann schließlich Bayern in Richtung Sachsen. Bei Plauen lassen wir dann den Daewoo zurück – in einem Wohngebiet stellen wir ihn ab und fahren dann gemeinsam im Fiesta weiter.

Wir haben die Rallyeautos dieses Jahr weder beklebt noch umgestaltet. Abgesehen von den auswärtigen Kennzeichen und der komischen Saisonkennzeichen-Kombination sind wir völlig unauffällig. Darum fahren wir nun auch mit einem Auto weiter und fahren weiter in die Nacht hinein. Kurz vor dem Morgengrauen erreichen wir die Grenze zu Polen. Zu unserem Glück sind keinerlei Kontrollen und ein paar Kilometer nach der Grenze, pflanzen wir uns auf einen Rasthof und machen ein wenig die Augen zu. Endlich kommen sogar OP-Masken zum Einsatz, denn die taugen wundervoll als Schlafmaske. Nach ein wenig Schlaf fahren wir weiter nach Breslau – witzigerweise machen exakt heute die Läden nach einem strengen Lockdown wieder auf und wir stürzten uns direkt ins Getummel in einer Shoppingmall und Essen anschließend bei Burger King. Es ist auch hier verboten vor Ort zu speisen, aber nachdem wir uns einfach an einen abgesperrten Tisch gestellt haben, machens uns alle nach.

Breslau selbst schauen wir uns nur aus dem Auto an. Wir sind viel zu müde und kaputt um das mit den Füßen zu bewältigen und so fahren wir einige Zeit durch die Stadt und liebäugeln aus den Fenstern, bis wir uns schließlich Gedanken machen, was als Nächstes passieren soll.

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