bramborska

Jetzt schaue ich mir Cottbus an, parke an der Oberkirche und streife zu Fuß durch die Stadt. Ich latsche durch die Fußgängerzone, werfe einen Blick auf den Spremberger Turm und sehe mir die Wilhelmsmühle und das Elektrizitätswerk an. Auch den Schlossberg erklimme ich und habe dann nach einigen Kilometern genug. Cottbus schaut gar nicht mal so übel aus, nur fehlt es mir gewaltig ein Bierchen zu trinken, durch Museen und Läden zu streifen oder einfach mal etwas zu Essen.

Zurück am Auto fahre ich in Richtung Sachsen, mache eine Pause in Groß Oßnig um mir die tolle Dorfkirche anzusehen. Der schlichte, aus dem 15. Jahrhundert stammende Rechteckbau brannte im 2. Weltkrieg aus und wurde anschließend vereinfacht wiederaufgebaut. Statt des ursprünglich barocken Turmes, wurde ein freistehender Glockenturm errichtet.

Einige Kilometer weiter habe ich Sachsen erreicht, mache wieder eine ausgiebige Pause und spaziere am Ufer des Spreetaler Sees. Heute ist es mit 13 Grad schon beinahe frühlingshaft und trotzdem freue ich mich nun auf eine warme Dusche und ein gemütliches Bett. Freudentaumelnd erreiche ich mein Hotel und stelle mit Begeisterung fest, dass ich weder jetzt noch vorab bei Reservierung nach meinem Grund für die Übernachtung gefragt werde und nehme mir fest vor, mich persönlich bei Herrn Karl Lauterbach dafür zu entschuldigen.

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