dune du pyla

Den heutigen Tag versuchen wir nun nicht gänzlich auf dem Campingplatz zu verbringen und fahren nun zur Dune du Pilat. Mit über 100m Höhe ist sie die größte Wanderdüne Europas und es strengt tierisch an diese zu überqueren. Schweißgebadet kommen wir am Meer an, gehen ein bisschen ins Nass und spazieren auf der Düne umher.

Die Zeit hier auf der Düne vergeht wie im Flug und am Nachmittag gehen wir ins nächste Dorf, essen zu Mittag und gehen anschließend wieder einkaufen.

Zurück an unserem Platz ist es schon reichlich spät, sodass wir lediglich kochen und dann erschöpft ins Bett fallen, um anschließend den neuen Tag wieder am Pool zu verbringen. Den ganzen Tag schwimmen wir um die Wette, lesen viel und unterbrechen den Gammel hin und wieder für eine Partie Federball.

poolgammel

Heute gehen wir unsere Vorräte auffüllen, kaufen einigen Wein und verschwinden dann im Pool des Campingplatzes. Wir sind nach wie vor die einzigen Gäste, ziehen viele Bahnen durch den Pool und bewaffnen uns dann mit einem Besen um den hauseigenen Minigolfplatz aufzuhübschen. Frisch durchgefegt spielen wir eine Runde auf den Bahnen, versuchen uns im Federball und Tischtennis, verbummeln so den ganzen Tag, bis wir diesen wieder mit Kochen & Wein beenden.

Am nächsten Morgen machen wir eine Wanderung durch die angrenzenden Wälder und Felder und verbringen dann wieder den ganzen Tag am Pool und treiben wieder einigen Sport.

Die Betreiber des Platzes sind furchtbar nett, es ist himmlisch ruhig und wirklich schön hier, sodass wir noch etwas bleiben werden.

flucht nach aquitanien

Hier ist nun also Risikogebiet, das Wetter schimmelt so vor sich hin und eigentlich täte uns Sonne ganz gut stehen. Also fällt der Entschluss wieder rüber nach Frankreich zu fahren. Bei eventuellen Grenzschließungen oder dergleichen können wir relativ einfach wieder nach Deutschland fahren und das Wetter an der Atlantikküste scheint perfekt zu sein.

So fahren wir halbwegs planlos rüber nach Aquitanien und schauen vor Ort nach Hotels, Campingplätzen und anderen Möglichkeiten, finden dann schließlich einen schönen Campingplatz mit einigen Mobilheimen. So buchen wir direkt eines, fahren hin und sind entzückt. Für dieses Jahr sind wir die ersten und bisher einzigen Gäste, der Platz ist wunderschön und unser Mobilheim passt auch soweit.

So treiben wir ein wenig Sport, kochen und verbringen den restlichen Abend mit Wein und genießen endlich den wunderbaren Sommer.

kein stierrennen, haha

Das nächstgrößere Städtchen ist Pamplona, wir parken ein wenig außerhalb und latschen dann in die Stadt hinein. Es ist die Hölle los, Corona scheint nicht existent und ich wundere mich über die wilde Feierei überall & das schon am Morgen. Am Rathausplatz raffe ich dann auch was hier eigentlich los ist. Eigentlich wäre heute der Start des Sanfermines. Dieses berühmte Stierrennen mit anschließendem Mord der Tiere in der Stierkampfarena. Stiere sind dieses Jahr keine da, das Fest wurde coronabedingt abgesagt. Die Straßen jedoch sind trotzdem horrend voll. Überall wird gefeiert, getrunken und um 12.00 bricht für einige Minuten der Krieg aus. Raketen, Böller, Kanonenschläge Die Spanier geben richtig Stoff und dann ist der ganze Spuk auch wieder vorbei.

Wir schauen uns Pamplona an, schlendern durch sämtliche Gassen und genießen das schöne Wetter und leckere Essen. Am späten Nachmittag fahren wir dann wieder zurück in Die Berge, dort ist noch immer madiges Wetter und wir beschließen eine Schönwetterflucht zu starten. Die eine Nacht bleiben wir noch hier und reisen dann morgen früh ab – wohin genau wissen wir noch nicht und ausgerechnet unsere Region hier wurde heute wieder als Risikogebiet eingestuft wegen steigender Positivtests.