am deich #5

Nun waren es ein paar Tage ohne Deichkind, ohne Eskalation – ganz ruhig und vernünftig in der Heimat. Heute ist Schluss mit dem Unfug!
Mit dem Kadett geht es nach Augsburg, das ist ja beinahe schon ein Heimspiel und ein wenig vorgefeiert wird am Kadett auf der Straße und anschließend in einem Restaurant.

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Hier in Augsburg gibt es einen Wellenbrecher, den wir viel zu spät bemerken, sodass wir heute etwas weiter hinten sind – dort wo es ruhiger ist und die Menschen älter. Aber selbst hier hinten entsteht dann ein angenehmer Kreis aus Tanzwütigen, das Konzert macht derbe viel Laune und ist bisher das Beste der Tour.

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Allerdings ist es noch etwas zu früh für ein Resümee und so prügle ich den Kadett nun nach Hause, falle ins Koma und freue mich auf das große Finale in Bälde.

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Für heute haben wir Konzertkarten in Nürnberg und so haben wir beschlossen, dass wir dann doch direkt ein wenig herumrulauben könnten. So fahren wir nun nach Nürnberg und steuern sogleich einen Asiaten an. Vollgefressen geht es dann zum Reichsparteitagsgelände, wir gucken uns das Colloseum an, spazieren über die Steintribüne und glotzen auf den abgelassenen Dutzendteich.

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Anschließend machen wir noch einen Halt am Main-Donau Kanal, gucken uns das Geschleuse an und checken dann in unserem Hotel ein. Nun gehen wir noch dönern und laufen dann in Richtung Z-Bau. Auf dem Weg stolpern wir ins Landbierparadies, trinken Weinschorle und gehen dann endlich zum Konzert.

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Kettcar höre ich schon seit 15 Jahren oder mehr – nun legen die Jungs eine Pause ein und geben noch ein paar Konzerte. Die waren auch relativ rasch ausverkauft und so stehen wir nun hier, die Vorband „Schrottgrenze“ heizt schon ein und wir genießen das fantastische Konzert.

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Am Morgen dann stehen wir unchristlich früh auf und besteigen den Kadett. Heute ist Fahrtag und die Autobahn gehört uns.

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Heute ist erneut Ausflugstag und so geht es mit dem Kadett in Richtung Süden. Kurz vor Kaufbeuren werfen wir den Anker, latschen ein wenig über die Burg Kemnat und besteigen den Römerturm. Bei klarer Sicht hat man hier einen tollen Panoramablick auf die Berge und heute starren wir auf diesiges Herbstwetter.

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Nun geht es weiter in die Innenstadt von Kaufbeuren. Beim erstbesten Café schlürfe ich eine Kraftbrühe und dann spazieren wir durch das Städtchen. Um Shopping komme ich leider nicht herum und so gibt es für mich Matchbox-Autos und für die liebe Frau ein paar Ohrringe. Nun latschen wir noch hoch zum Fünfknopfturm, gucken auf Kaufbeuren herab und fahren dann nach Marktoberdorf.
Oben am Schloss sehen wir uns kurz um und unten in der Stadt hält uns nichts, sodass wir schnell wieder flüchten. Zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren liegt der Bärensee. Dort spazieren wir, glotzen aufs Wasser und kaufen anschließend Fressalien um diese in unserem Hotel zu verköstigen.

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Nach einer ruhigen Nacht stehen wir früh auf und brettern weiter gen Süden. Am Sulzbeger See machen wir Rast, gucken erneut aufs blaue Nass und fahren dann nach Sonthofen im Allgäu. Wir stolpern direkt ins Mini-Mobil Museum – dort sind weit über 18.000 Exponate ausgestellt. Überwiegend PKW & LKW im Maßstab 1:87 aber auch unzählige Schiffe, Lokomotiven, Flugzeuge und vieles mehr. Ich war nun schon drei Mal hier und immer wieder gibt es Neues zu entdecken.

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Wie wir uns dann sattgesehen haben gondeln wir über den Oberjochpass, wundern uns wegen des wenigen Schnees und stopfen uns in Wertach noch ordentlich voll ehe es nach Hause geht.

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Meiner Gattin täte ein bisschen weihnachtliche Stimmung nicht schaden und so fahren wir heute nach Rothenburg ob der Tauber. Dort ist ja das ganze Jahr über Weihnachten und nun in der Adventszeit ganz besonders.

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In Rothenburg angekommen streunern wir ein wenig durch die Gassen, blicken in so manches Geschäft und stolpern ein bisschen über den Weihnachtsmarkt. wie das halt immer so ist, komme ich nicht ungestreift am Glühweinstand vorbei.

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Auch in der Käthe Wohlfahrt Weihnachtswunderwelt treiben wir uns herum und obwohl ich keinen Dunst habe wofür das alles gut ist, kaufen wir so manchen Dekomist um unsere heimische Wohnung aufzupeppen. Das Jesuskind freut unser Eifer, wir sind um einiges Geld ärmer und fahren nach einer ganz ekeligen Bratwurst wieder zurück nach Hause.