okay budva

Heute trennen wir uns für ein Weilchen von unserem Wellnessbunker und schauen uns Budva an. Die historische Altstadt soll echt sehenswert sein. Von oben betrachtet sieht der kleine Altstadt-Zipfel auch wirklich hübsch aus – man muss nur den Blick schärfen und irgendwie versuchen, die umliegenden Betonburgen zu ignorieren.

In der Altstadt angekommen schlendern wir durch die Gassen, suchen eine Post und heben auch kurz die Beine ins Meer. In der Zitadelle von Budva genießen wir schöne Aussichten aufs Wasser, schauen uns die Bibliothek an und schlendern anschließend wieder durch die Stadt. Allzu groß ist die Altstadt nicht und so haben wir bald alles gesehen. Abgesehen von der recht schönen Architektur gibt es allerdings nicht sehr viel zu sehen. Die gesamte Altstadt besteht aus Touriläden, Restaurants und Kneipen. Wirklich schön ist das nicht & dennoch bleiben wir noch ein bisschen um auf den Putz zu hauen.

Vollgefressen und vollgepumpt mit Cocktails verlassen wir dann Budva, kehren in unsere Oase zurück und lassen es uns den restlichen Tag wieder richtig gut gehen.

happy dingsday!

Heute ist mein Geburtstag – das fällt schon beim Blick nach draußen direkt auf. Ein gewaltiges Gewitter ist aufgezogen, wohin man blickt toben Blitze und es fällt starker Regen. Zum Glück reisen wir heute ohnehin ab und so ist mir das erstmal völlig egal. Als ich jedoch das Auto belade, merke ich dass das nun doch blöd ist. Klatschnass sind wir dann bereit abzufahren und vom nächsten Ziel trennen uns lediglich 200km.

Dass wir für die Strecke über fünf Stunden benötigen, erklärt sich eigentlich selbst. Wir verlassen Albanien, reisen in Montenegro ein und fahren dann die wunderschöne Strecke entlang des Skutarisee. Geschwindigkeiten über 30km/h sind die Ausnahme und so gondeln wir stundenlang durch diese bezaubernde Landschaft, blicken stets auf Abgründe und den See. Und selbst das Wetter hält inzwischen wieder trocken.

Irgendwann kommen wir schließlich in Budva an – etwas außerhalb haben wir ein Wellnesshotel gebucht und wie wir ankommen, gibts es eine Geburtstagstorte und Blumen für mich. Als hätten die das geahnt! Den restlichen Tag verbringen wir dann im Restaurant, im Pool und genießen die vielen Vorzüge eines solchen Hotels.

sun&fun

Auch heute machen wir wieder einen Ausflug mit dem Kadett. Die Bucht von Kotor haben wir inzwischen ausgiebig erkundet und fahren nun in südlichere Gefilde. Den ersten Stop machen wir bei Seti Stefan, eine eindrucksvoll bebaute Halbinsel nähe Budva. Die gesamte Insel ist heute ein Hotelkomplex und leider nicht zugänlich, sodass wir einfach etwas weiter in den Süden fahren und bei Petrovac an einem Strand verweilen. Im Adamskostüm gönne ich mir ein Sonnenbad und stapfe auch ins Meer – aber nur bis zu den Knien, denn das Wasser ist noch ganz schön kalt.

Nach unserem Sonnenbad erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Tour – Stari Bar. Das alte Bar, ein schönes Altstädtchen mit alten Gemäuern und netten Restaurants, Wir essen mal wieder und kaufen uns ein wenig Olivenöl um dann den ältesten Baum Europas zu besuchen.

Mit 2240 Jahren it es der älteste Olivenbaum der Welt und der älteste Baum Europas. Eindrucksvoll steht er da in einem kleinen Dorf und man muss sogar 1,-€ Eintritt berappen um ihn zu begutachten.

Als wir uns am Baum sattgesehen haben fahren wir langsam zurück, gammeln noch ein wenig am Meer, spielen Karten und kommen am Abend wieder in Kotor an. Wieder gehen essen – das machen wir mehrmals täglich und in Montenegro scheint alles gleich zu sein. Sämtliche Restaurants haben dieselben Gerichte die man so vom Balkan kennt und auch den italienischen Einfluss merkt man deutlich. Ob es im Hinterland anders ist weiss ich nicht, hier an der Küste aber bin ich froh dass wir bald wieder abreisen – ich möchte mal wieder etwas anderes essen.
Den Katzen scheint es nicht so zu gehen, denn auch heute machen wir am Abend wieder eine kleine Fütterungstour und fallen dann zu Bett um in der Nacht wieder aufzustehen. Die 1400km nehmen wir wieder in einem Rutsch in Angriff und dürften dann am morgigen Abend zu Hause ankommen.

katzenklo, katzenklo

Heute geht es für uns nach Perast, einem kleinen Städtchen an der Bucht von Kotor. In seiner Blütezeit hatte Perast beinahe 2000 Einwohner – heute sind es noch rund 300 und wahnsinnig viele Touristen. Denn Perast kennt man wegen seiner beiden Inseln unf auf die Gospa od Skrpjela fahren auch Schiffche. Die Insel wurde vor hunderten Jahren künstlich angelegt, indem man gesunkene Schiffe mit Steinen belud und das Ganze weiter auftürmte. 1452 wurde dann eine Kirche auf dieser errichtet und heute werden unzählige Touristen mit Bussen und Schiffen dorthin gekarrt. Auch wir fahren auf die Insel und da wir keiner Busgruppe angehören haben wir das Boot sogar für uns alleine.

Die Insel ist ein netter Fleck, die Kirche aber kaputtrestauriert und gefällt mir nur wenig. Das „Museum“ lassen wir aus, denn auf Knochen und andere Habseligkeiten von irgendwelcher Heiligen habe ich keine Lust.

Wir spazieren noch etwas durch Perast und fahren dann weiter nach Herceg Novi. Hier gibt es leckeres Essen und wir spazieren am Meer entlang in die Altstadt, sehen uns ein wenig um und spielen dann in einer Kneipe Kartenspiele.

Gemütlich fahren wir zurück nach Kotor und kaufen noch in einem Supermarkt Katzenfutter. Kotor nämlich ist voll von streunenden Katzen. Viele Gassen in der Altstadt riechen auch recht unangenehm nach Katzentoilette und weil die Tierchen nunmal auch nix für ihr Schicksal können, füttern wir sie eben. In Kotor gibt es auch ein Katzenmuseum – es hat momentan geschlossen, klärt aber die Besucher auf, an welchen Plätzen man die Katzen füttern kann.