erinnerst du dich, pfalz?

Woooooah, endlich wieder Landau! Schon ewig keinen Besuch mehr abgestattet. Die Autobahnen sind glücklicherweise beinahe leer und so geht es auf direktem Wege zu Herrn O. Natürlich, wie immer, nicht ganz ohne Grund. Sein schwarzes Drittfahrzeug benötigt etwas Zuneigung. Die HU ist seit April abgelaufen und einige Reparaturen stehen an und so nehme ich ihn mit Nach Heidenheim.

Selbstverständlich trinken wir noch einigen Wein, treiben Unfug und gehen ins nahegelegene Green. Bingo jedoch spielen wir heute nicht und so bleibt es bei Burgern, Longdrinks und eigenartigen Gesprächen. Zu uns gesellen sich noch einige Bekannte und es wird wie so oft eine kurze Nacht, der Rückweg nach Heidenheim dafür gefühlt ewig. Kaum zu Hause angekommen vermisse ich bereits den Kadetten, der muss nun ohne mich auskommen. Hoffentlich kann ich ihn, ohne dass er mir es übel nimmt, bald wieder in Empfang nehmen.

Heute treffen wir uns auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim – natürlich geht es mal wieder in die Pfalz. Mit etwas überschüssiger Zeit genehmige ich mir noch fix ein Buch an der Autobahn und anschließend düsen wir nach Haßloch um ein gemeinsames Frühstück einzunehmen.

Gegen Mittag kommen wir in Landau an und uns eröffnet sich eine wahre Pracht in Form einer Kiste unseres Hausweines. Der 2015er Jahrgang kann nun offiziell verköstigt werden und unsere Freude könnte kaum größer sein.

So trinken wir in aller Ruhe ein Kistchen Wein, essen jede Menge Pizza und verbringen den ganzen Mittag draußen, um wie gewohnt sehr viel zu spät ins Bett zu gelangen.

beständigkeit pfälzert art

Ich trau es mich kaum zu sagen – aber ich muss schon wieder in die Pfalz. Frau J. bekommt neue Sommerreifen, Frau M. hat mir schicke Sommerräder bereitgelegt, Herr C. benötigt einige Teile für sein Auto, Herr O. geht auch nicht leer aus und ich muss ohnehin in die Ecke.

So geht es zuerst nach Landau – mit der Strecke bin ich inzwischen ja vertraut. Herr O. steigt zu, wir statten Herrn H. einen kurzen Besuch ab, nerven für kurze Zeit so gut es geht und gehen dann einkaufen. Die Einkäufe beschränken sich in erster Linie auf Wein und so geht es in die Burg des Herrn O.

Angekommen gibt es wie immer ein Gläschen Wein und später machen wir uns noch auf den Weg in die Innenstadt – das Essen haben wir beim Einkauf völlig außer Acht gelassen.

Am Morgen kümmern wir uns um diverse Erledigungen und auch sonst hat der Tag noch einiges zu bieten, sodass ich erst recht spät am Abend loskomme und noch sehr viel später den Heimathafen erreiche.

ich sollte los

Heute dauert es wieder recht lange, bis wir aus dem Bett steigen und wir fassen den Entschluss, das Frühstück auf Fastfood zu reduzieren.

Mit Sättigungsgefühlen geht es daran, Herrn M. zu verabschieden und anschließend begleite ich Herrn O. noch eben zur Landtagswahl. Leider darf ich keine Stimme abgeben und so fahre ich prombt zurück in die Heimat, erreiche mein Wahllokal ganze drei Minuten vor Schluss und kann guten Gewissens auf mein Sofa fallen.