egotronic würzburg

Ich habe mich noch gar nicht so wirklich von England erholt und muss nun schon wieder los. Zusammen mit Marc von Whatabus geht es heute nach Würzburg auf ein Konzert. Marc reist aus der Oberpfalz an und ich schippere mit dem Kadett nach Würzburg. Direkt an der Konzertlocation – dem CAIRO – gibt es leider keine freien Parkplätze und so fällt unsere Wahl auf den Wohmobilstellplatz von unserem letzten Besuch vor Kurzem bei Liedfett.

wb1

wb2

Der Platz ist ordentlich gefüllt und wir glühen ein wenig vor, hören Mucke und bestellen mal wieder Pizza. Die schmeckt ganz fantastisch und randgefüllt laufen wir dann rüber ins CAIRO. Egotronic spielen heute in der ausverkauften Bude und heizen ordentlich ein – wie beim letzten Mal perlt schon nach Sekunden der Schweiß und wir haben eine ordentliche Portion Spaß.

wb3

wb9

Noch während dem Konzert kommt Herr F. aus Schweinfurt zu Besuch und feiert kräftig mit, als hätten wir das die Tage in England nicht schon ausgiebig getan.
Nach dem Konzert huschen wir noch in eine Disco und feiern wie das so Usus ist bis in die Morgenstunden. Herrn F. wird anschließend verabschiedet und ich nächtige mal wieder im Wohnmobil.
Die Nacht wird leider recht früh für beendet erklärt, da direkt neben uns am Main eine Person vermisst wird und diverse Hundertschaften inkl. Helikopter nach ihr suchen. So fahre ich zeitig nach Hause und Marc wird in ein paar Stunden folgen. Der kommt nun nämlich mit nach Heidenheim um noch eine Kleinigkeit am Bus reparieren zu lassen, ehe er in Bälde auf Wintertour geht.

rockamberg #2

Kurzer Blick aus dem Dachzelt – es scheint hell zu werden. Geschlafen habe ich furchtbar schlecht, denn überall hat es die ganze Nacht furchtbar schrecklich gelärmt. Zu allem Übel hat es über Nacht auch sehr abgekühlt und wie so oft habe ich mal wieder keinen Schlafsack dabei, sodass ich massiv gefroren habe. Der dürre L. hat als Heizung auch nicht sonderbar gut fungiert und so verschwende ich nun keinen Gedanken daran, weiterzuschlafen. Stattdessen möchte ich die Ruhe nutzen und den Körper wieder auf Vordermann bringen. Bei den Duschen bin ich natürlich der Erste, runderneuere mich einmal und stolpere dann gemütlich zurück zum Camp.

Die süßen Whatabüsser kümmern sich derweil ums Frühstück, ich beschalle uns mit annehmbarer Musik und Herr L. liegt noch im Koma. Quasi der ideale Zeitpunkt für Schnaps. So verläuft dann der ganze Tag – wir feiern wildentschlossen, reden und treiben allerlei Unfug und starten am Nachmittag dann zu einer kleinen Wanderung. Die bereitet auch furchtbar viel Spaß und zurück am Camp strippen wir um uns anschließend zu lausen. Läuse finden wir zwar keine, dafür einige Zecken die glücklicherweise noch nicht gebissen haben.

So genießen wir weiter unser Luxuscamp, üben uns im Bierdosenstechen und ich freue mich schon tierisch auf Egotronic. Die spielen heute irgendwann gegen Mitternacht und dürfen keinesfalls verpasst werden. Am Festivalgelände angekommen ist es dann auch schon soweit und wie erwartet liefern Egotronic so richtig ab. Was ein Spaß und wie gut es doch tut auf einem Festival viele Bands zu sehen! Im Anschluss spielen noch Cafespione, nach ein paar Liedern reicht es mir aber und ich stolpere zurück zum Camp. Der Rest dürfte schon dort sein und mit Blick ins Zelt bewahrheitet sich das. Alles schläft. Die Nachbarn aber sind noch wach und wie ich meine Zähne putze habe ich schon Gesellschaft. Zusammen feiern wir lautstark eine ganz andere Party bis in die Morgenstunden, vermutlich zum Leidwesen aller anderen. Selbst Herr L. kriecht irgendwann aus dem Bett, erwacht von der lauten Musik.