Zum. 19. Male findet dieses Wochenende das Weltenbummlertreffen in Heidenheim statt – mit Herrn R. und Herrn S. habe ich mich verabredet dort hinzufahren und so treffe ich kurz nach Herrn R. in Heldenfingen ein.
Das Areal rund um den Sportplatz fungiert als Veranstaltungsort, es mangelt nicht an Platz und für Infrastruktur ist bestens gesorgt (welch Luxus!). So verbringen wir den gesamten Freitag beisammen, begleitet von gutem Essen und zahlreicher Getränke und sehen uns am späten Nachmittag den Vortrag über eine Tschechienreise von Dumbo-on-Tour an.
Wegen eines Unwetters müssen wir heute ganz ohne Lagerfeuer klarkommen und verziehen uns stattdessen in die Sportgaststätte – rundum versorgt – bis spät in die Nacht.

Nach einem kurzen Powernapping stehe ich bereits wieder auf, frühstücke und hole für die Gaststätte im nahegelegenem Supermarkt Getränkenachschub. Die Preise für Essen wie auch für die Getränke sind erfreulich gering, nah‘ dran an der Selbstkostengrenze und so ernähren wir uns beinahe ausschließlich dort.

Auch der zweite Tag verläuft wie immer – gute Gesellschaft, leckere Köstlichkeiten und wir sehen uns einen zweiten Vortrag über eine Marokkoreise an, um dann den Abend erneut in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Auf das Lagerfeuer müssten wir heute eigentlich nicht verzichten, entscheiden dann aber zu später Stund‘ die Betten aufzuschen und sind Sonntag super erholt.

Unchristlich früh stehe ich wieder auf, Herr. S. verabschiedet sich und tritt die Heimreise an während ich zur Abwechslung etwas Sonne tanke, bis Herr R. aus den Federn steigt. Wir frühstücken wieder zusammen im Vereinsheim, empfangen meine Eltern zu einem Kurzbesuch und machen uns dann langsam daran das Feld zu räumen.
Das Treffen hat mir wunderbar gefallen, sehr klein, gemütlich und dadurch unglaublich schön. Leider hat, wie es mittlerweile üblich ist, das Wetter oft gemacht was es eben gerade will, aber durch das Vereinsheim konnten wir trotzdem auch in größeren Runden stets beisammensitzen und blieben dabei halbwegs trocken.

Heute habe ich kaum mit der Berufstätigkeit angefangen, da höre ich auch schon wieder auf und begebe mich nach Bad Kreuznach. Der Kadett ist beladen, der Wille groß und die Autobahnen leider vieles, nur nicht frei.
Unterwegs treffe ich einige Reisende mit dem selben Ziel – das Willys Treffen (Fernreisemobiltreffen) findet alljährlich in Bad Kreuznach statt und zieht hunderte Reisende & Abenteurer an.

Rund um das Treffen sieht man allmählich was einen alles erwartet – ich tätige noch schnell meine Einkäufe und mache mich dann auf die Suche nach dem Kuhberg.

Anschließend verfahre ich mich einige Male, finde dann aber doch noch das Gelände, melde mich an und begebe mich dann auf unser reserviertes Plätzchen. Herr R. war so nett ein wenig Platz freizuhalten, welchen ich dank vernünftiger Anfahrtsbeschreibung direkt finde. Ich mache es mir gemütlich, genieße ein kühles Bier und schon kommen Herr & Frau G. dahergelaufen – eine herzliche Begrüßung später fangen wir bereits mit dem Abendessen an und sitzen noch bis tief in die Nacht – wir haben uns lange nicht gesehen und natürlich gibt es viel zu erzählen. Erfreulich auch, dass Frau A. Mitglied in unserer artenreichen Wagenburg ist, beim letzten Mal habe ich sie nur selten zu Gesicht bekommen, sie ist ganz gern unterwegs – eben ein liebenswerter Streuner.

Mitten in der Nacht baue ich mein Dachzelt auf und schließe die Augen. Wie vermutet ist es bei herbstlichen Temperaturen deutlich besser erst zur Schlafenszeit aufzuklappen – so ist das Zelt weder feucht noch ausgekühlt, werde ich jenseits des Hochsommers absofort nur noch so machen.

dzg treffen #1

Mein Ziel habe ich nun erreicht – ich bin angekommen beim DZG-Jahrestreffen in Hachenburg.
Der „Deutsche Verein für Globetrotter“ – kurz DZG ist eine Gemeinschaft aus Reisenden und Leuten mit jeder Menge Fernweh.
Jährlich findet seit vielen Jahren das Jahrestreffen in Hachenburg im Westerwald statt.

Ich fahre auf dem Platz und sehe schon von weitem Jonson und den Rest der Truppe, mit denen ich mich über Jonsons Seite mehr oder weniger verabredet habe. Ein herzliches Willkommen und ein kaltes Bier später beginne ich mit dem Aufbau meiner Schlafkoje, was bekanntlich nur kurze Zeit in Anspruch nimmt.

Gegen Abend belagern wir alle die Feuertonne und quatschen bis spät in die Nacht hinein. Ob das Feuer nun wirklich nötig ist, sei mal dahingestellt – selbst jetzt in der Nacht kühlt es kaum ab.
Gegen 4 Uhr in der Nacht nutze ich noch die Outdoordusche und verschwinde dann im Bett – das war ein verdammt langer aber mindestens genauso schöner Tag.