reisegruppe vollverblödung

Ich stehe heute zeitig auf, gönne mir eine ausgiebige Dusche und husche dann schnell ans Frühstücksbuffet. Das ist sehr reichhaltig und alles schmeckt recht vorzüglich. Also stopfe ich mir den Magen voll, denn günstiger wird’s heute sicher nicht mehr werden. Nach dem Frühstück – viele liegen noch in den Federn – fragen wir uns was wir denn solange tun sollen? Ich schlage vor bei etwas Musik und guten Snacks im Parkhaus auf den Rest zu warten. Also schreiben wird eine Rundmail – Treffpunkt 1 im Parkahaus zum wilden Parkplatzrave und anschließend zwei Stunden später Treffpunkt 2 an der Hotellobby zum gemeinsamen Tagverbringen.

Im Parkhaus trinken wir, das ist uns besonders wichtig, eine Flasche Likör noch vor Mittag und essen dazu Essiggurken und steinhartes Brot. Nach und nach scheinen alle wach zu sein und wir diskutieren wo es denn hingehen soll. Zur Wahl steht der Weihnachtsmarkt in Malmö oder das Technikmuseum. Die meisten möchten natürlich in das Technikmuseum und da soll es dann vorerst auch hingehen. Niemand hat so recht Ahnung wo es hingehen soll und mangels Navigator entsteht ein fürchterliches Chaos als wir uns durch Malmö schlengeln. Die Stimmung ist gut, das Wetter genau so wie man es von Schweden erwartet und nach ein paar Kilometer sind wir auch schon am Museum.

liedfett, fett!

Neulich lag ich mit weisheitszahnbedingt dicken Backen auf dem Sofa und sah dass Marc & Selena von WHATABUS in Ingolstadt auf einem Liedfett-Konzert sind. Leider wird das so nix und wir verabreden uns kurzerhand für heute in Ulm. Liedfett spielen im Schilliclub & ich hab tierisch Bock drauf!

In Ulm angekommen öffne ich ein Fläschlein Rosé und wir warten auf die beiden – noch nichtmal richtig durchgefroren tauchen sie auch auf, wir plaudern ein wenig und marschieren dann das Stückchen in die Innenstadt. Nahe des Rathauses kehren wir bei einem Italiener ein und lassen es uns schmecken.

Zurück am Club verbringen wir ein Weilchen im Whatabus, schlürfen Wein und hören ein wenig die Musik, die uns in Kürze live bevorsteht. Aber keine Sorge – mit nur Rumsitzen ist es längst nicht getan! Vor dem Club spielen wir noch manche Partie Tischtennis gegen die Band & andere Gäste, trinken Kräuterschnaps und kommen sogar fast ins Schwitzen.
Den Abend eröffnet Schmiddlfinga – der junge Mann macht neben Rap auch unmengen Unsinn auf der Bühne und versteht einiges davon, die Gäste auf den Hauptact vorzubereiten. Als Liedfett dann endlich die Bühne betreten geht der Spaß so richtig los – sie gehören definitiv zu den Bands, welche live sehr viel besser sind als auf Scheibe. Das Konzert ist ein Fest ohnesgleichen und wir bleiben noch bis spät in der Nacht im Club. Marc & Selena machen es sich derweil im Bus bequem und ich nutze den Heimvorteil und penne zu Hause – über Nacht darf der Kadett ganz allleine die gute Gesellschaft genießen.

noch mehr konzerte

Ich komme gerade nur wenig weg, habe für meinen Geschmack viel zu wenig Zeit und wenn’s dann etwas nach draußen geht, ist die Freude natürlich groß. So auch heute. Zusammen mit Herrn O. mache ich die Autobahn unsicher, es geht nach München. Den mittleren Ring hinter uns gelassen erreichen wir unseren Schlafplatz für diese Nacht. Uuuuurgemütlich direkt neben 14 Bahngleisen und entsprechenden Verkehr. Wir schlagen unser Lager auf, ich heize die Feuerstelle an und so vergehen die ersten Stunden.

Einen Grund hat dieser mehr als dürftige Schlafplatz – heute Abend spielen ein paar Meter weiter einige Bands die wir uns ansehen möchten. Nach und nach trudeln auch weitere Gäste ein und zusammen wärmen wir uns am Feuer und trinken ein Gläschen Wein. Zu späterer Stunde gehen dann auch wir hinein in die Halle und ich sehe erfreulicherweise ganze vier Bands. Weniger erfreulich ist, dass dieses Festival inzwischen wohl ne Menge Rechter anzieht, früher war das nicht so. Das letzte mal ist aber auch einige Jahre her. Man fühlt sich direkt unwohl zwischen all den Glatzen und grantigen Blicken, ganz schlimm!

Am aufkeimenden Morgen beschließe ich ins Bett zu gehen, Herr O. habe ich längst verloren, vermutlich streunert er durch München. Draußen verquatsche ich mich noch ein Weilchen mit einigen Saarländern bis ich dann wirklich in den Kadett falle und in einen langen Schlaf entfliehe.

tschö sommer

Mit Herrn M. fahre ich heute bei herrlichem Wetter nach Langenau. Dort findet morgen wie jedes Jahr ein kleines Saisonabschlusstreffen der Opelaner statt. Bewaffnet mit Grill und anderem Allerlei schlagen wir auf dem Supermarktparkplatz auf, entfachen ein Lagerfeuer und genießen die Restwärme samt einiger Kaltgetränke.

Manch anderer Gast hat sich ebenfalls schon herverirrt und so sitzen wir bis in die frühen Morgenstunden am Lagerfeuer beisammen, haben wie immer viel zu erzählen und so nah am Feuer macht die Affenkälte auch überhaupt nichts aus.

Nach ein paar Stunden Schlaf werden wir vom regen Treiben auf dem sich füllenden Parkplatz geweckt und kümmern uns zuerst um ein nahhaftes Frühstück. Weißwürste soll es geben, das dazugehörige Bier lasse ich aber weg, ist mir dann doch etwas zu früh für solche Scherze. Zusammen bestaunen wir die vielen angereisten Altopel, machen uns ein wenig über zu Tode getunte Kasperfahrzeuge lustig, trinken noch ein Bier und fahren dann nachmittags zurück