getummel

Am frühen Morgen erwachen wir und machen uns direkt auf den Weg in die Innenstadt – es gibt schließlich viel zu sehen. Zu Fuß marschieren wir bis auf den Burgberg im Burgviertel, starren auf die Nationalgalerie und hinunter auf die Donau. So verweilen wir ein wenig und fahren dann mit der Standseilbahn hinunter zur Kettenbrücke.
Weiter geht es entlang der Donau zur Matthiaskirche – wieder sind ein paar Höhenmeter zu bewältigen. In die Kirche hinein möchten wir nicht, denn Massen von Touristen versammeln sich in kunterbunten Gruppen auf dem Vorplatz und darauf habe ich nun wirklich keine Lust. Stattdessen laufen wir ein paar Schritte weiter zur Konditorei Ruszwurm. In diesem uralten Caféhaus vertilgen wir einiges Gebäck und pilgern dann weiter in die Innenstadt.

An der St.-Stephans-Basilika ist es wieder Zeit für etwas Laufpause – wer mag kann auf die Basilika gehen und hinabblicken, kostet halt einige Forint und ist nun nichts für uns. Von oben herab haben wir heute schon genügend von Budapest gesehen. Stattdessen gucken wir uns die Innereien der Kirche an und hier werden einem die großen Ausmaße erst richtig bewusst. Über 8000 Leute finden unter der 96 Meter hohen Kuppel platz und können eine recht merkwürdige Reliquie bestaunen. In einer kleinen Box – stark verdunkelt – ist die rechte Hand von König Stephan zu bewundern. Sehen tut man fast nichts und was man sich davon verhofft bleibt mir auch verborgen.

So stolpern wir wieder hinaus und halten Ausschau nach Essen – im Ruszwurm bin ich nun nicht unbedingt satt geworden.