cars, sun & fun

Tatsächlich wettert es inzwischen wahnsinnig gut und wir verbringen etwas Zeit an der Turbokurve bei den Autos, lümmeln dort rum, begutachten Altblech und schießen ein paar Fotos.

Irgendwann reicht es uns dann aber auch und wir gehen langsam wieder in Richtung See um noch etwas das schöne Wetter genießen zu können.

auf regen ist verlass

Wie angekündigt werde ich vom Prasseln auf dem Zeltdach geweckt und denke mir so “joa nöööö, lass mir mei’n Frieden“.

Unser Eigenbau Regenschutzzelt gibt recht schnell nach und wir beratschlagen uns, was wir dagegen tun. Natürlich tun wir nichts und ich starte den Tag mit einem Gläschen Wein und einer ausgiebigen Dusche.

Als wir merken, dass es nicht aufhören wird zu Regnen und wir im Foyer der Sanitäranlage auch bestens aufgehoben sind, beschließen wir die Zeit einfach hier totzuschlagen. Der Raum ist ausgestattet mit einem Sofa, Tischen und einem Fernseher von dem wir ungefragt die Fernbedienung serviert bekommen. Mit einer Ration Wein fühlen wir uns hier pudelwohl und werden nun wohl so dem Dauerregen trotzen. Herr B. und Frau K. ergreifen die Flucht und fahren wieder gen Norden, wo wohl besseres Wetter herrschen soll.

Hin und wieder verlassen wir unser neues Wohnzimmer, schauen an der Turbokurve nach den Autos oder gehen in den umliegenden Restaurants essen. Im Endeffekt ein uuuurgemütlicher Tag.

frühlingserwachen am see

Mit der aufkommenden Sonne wird es auch schlagartig warm, der Winter scheint vergessen und ich streife Jacke sowie Pullover ab.

Unser Chaoscamp steht recht fix, wir werfen den Grill an und genießen den aufkeimenden Sonnenbrand. Für die nächsten Tage jedoch ist Regen angesagt, so bauen wir noch fix ein Zelt auf – mit fehlendem Dach garnicht so einfach. Irgendwie bekommen wir es dann noch hin etwas recht undefinierbares zu bauen, das uns bei Regen etwas schützen könnte. Herr O. und Frau J. aus der Pfalz sind mittlerweile auch da und wir spazieren hinüber zur Turbokurve, wo seit Wochen die GTi-Jünger die Parkplätze und Straßen unsicher machen.

So starren wir ein Weilchen auf Autos und kümmern uns dann um die restliche Tagesplanung.

weitsicht & einsicht

Ein neuer Tag ist angebrochen und wir suchen bei wolkenlosem Himmel den Pyramidenkogel auf.
Es ist ein 850m hoher Berg am Keutschacher Seental – irgendwer war Fuchs genug dort eine Aussichtsplattform hinzubauen und heute kann man von dem größten Holzaussichtsturm die Gegend überblicken.

Sollte Höhenangst ein Problem sein, so kann man sich auch wunderbar an der schraubenartigen Konstruktion aus Holz und Stahl erfreuen – weniger Sinn dürfte an der Stelle die größte Indoor-Rutsche Europas machen – eine gute Alternative zum Aufzug.

Nach diesem waghalsigem Höllenritt zog es uns wieder an die bekannten Hotspots – es waren noch immer einige Fahrzeuge rund um den Wörthersee.

Nachdem ich langsam genug Autos begutachtet habe, konnte der gemütlichere Teil Kärntens beginnen…

Facebookgalerie der Wörtherseeautos