besorgung pfälzer art

Das Gewitter kommt und das sogar ziemlich schnell. Es schüttet wie aus Kübeln und ich flüchte in den Kadett – nächster Halt Landau.

Durch Wälder und Wiesen fahre ich durch den strömenden Regen und komme schließlich in Landau an – hier steigt Herr O. zu und wir fahren ein Dorf weiter zu seinem Winzer des Vertrauens. Hier kaufe ich eine Holzkiste des Weines, den ich so sehr liebe und bekomme dazu einen Einblick in die Winzerei. Nun weiss ich auch wie das eigentlich funktioniert und bin recht erstaunt, welchen Aufwand das Ganze mit sich bringt – wenn man es denn im kleinen Stil macht.

Zurück bei Herrn O. werden selbstverständlich direkt einige Flaschen entkorkt und das Abendprogramm nimmt erste Züge an.

weinstraße

Von Heilbronn geht es für mich direkt weiter in die Pfalz – ich begebe mich auf die Deutsche Weinstraße. Das Wetter ist besser geworden und ich genieße die tolle Landschaft, die spätsommerliche Wärme und fühle mich tatsächlich beinahe wie in der Toskana – versprochen wird das einem ja oft.

Tatsächlich ist hier die gesamte Region von Wein geprägt – kein Dorf ohne unzählige Winzer, keine Straße ohne Weinreben und nur wenig anderes. Sehr schön anzusehen und absolut entschleunigend.

Stellenweise wirkt der Parallelismus der Reben surreal – vollkommen anders als die Weinberge die man so aus Württemberg kennt.