am deich #4

Wegen unserer frühen Abreise hat uns das Hotel jeweils ein Kehrpaket vorbereitet, sodass wir das Essen auf die Autobahn verlegen können. Natürlich kommen wir etwas später los als geplant, liegen aber noch voll im Zeitplan!

Eigentlich wäre heute unser Offday gewesen. Entspannen irgendwo in Hessen, die Körper regenerieren lassen und dem Alkohol für einen Abend abschwören. Da kamen uns jedoch Termine dazwischen, sodass wir für eine eintägige Pause in die Heimat müssen.

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Nach einer Nacht in den heimischen Betten kommt dann unsere Crew aus Österreich und gemeinsam fahren wir nach Frankfurt. Der Kadett & auch Ich haben Pause, sodass schon nach wenigen Kilometern die ersten Kronkorken fallen.

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In Frankfurt angekommen verabschieden wir unser mitgereistes Yoga-Häschen, parken das Auto an der Messe wo auch unser Hotel ist und marschieren dann los. Vorbei am Willy-Brandt-Platz geht es zum Mainufer, wir gucken auf die Skyline, stolpern über den Eisernen Steg und kehren dann in ein Wirtshaus ein. Nach einigen Stunden haben wir ganz Frankfurt erkundschaftet und verschwinden dann im Hotel und schmeißen eine Party auf unserem Zimmer. Die eintägige Deichkind-Pause war richtig hart und die Jungs liefern erneut eine grandiose Party.

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Nachdem Konzert stürmen wir einen Inder, Essen Reste und an der Hotelbar gibt es noch Whiskey in rauen Mengen – da wundert mich der komatöse Schlaf dann eher nicht.

Morgens gehen wir in eine Mall nahe der Messe – alles erinnert an Dawn of the Dead uns es dauert ewig, bis wir Frühstück bekommen. Ein paar Stunden später sind wir dann zu Hause und ich täte am liebsten mein Bett nun für ein paar Tage nicht verlassen.

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Natürlich kommen wir sehr viel später los, als wir das geplant haben und natürlich ist das jetzt superätzend. Heute ist nämlich noch ein Konzert und leider liegen nun 500km vor uns.

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Nach einer unendlichen Fahrt im Kadett kommen wir in Erfurt an und steuern nach einem kurzen Check der Location unser Hotel an. Das liegt direkt am Airport – keine Ahnung wieso Erfurt überhaupt einen hat – und so können wir heute nicht zum Konzert laufen, sondern sind auf ein Taxi angewiesen.

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Die Preparty feiern wir heute ganz gemütlich auf unserem Zimmer, funktionieren das Waschbecken in einen Kühlschrank um und lassen uns später dann zum Konzert chauffieren. Auf dem Konzert merkt man leider schnell, dass wir in Thüringen sind. Das Publikum ist – um es gelinde auszudrücken – beschissen. Aggressive Vollhonks pogen um die Wette, manche prügeln sich einfach und ich weiß schon, warum ich eigentlich nicht auf Konzerte nach Dunkeldeutschland gehe. Deichkind liefert wieder ganz hervorragend ab, die Stimmung ist aber wegen der asozialen Pennern etwas getrübt.
Nach dem Konzert verquatschen wir uns noch mit zwei Männern, der eine ist stolzes Parteimitglied #44 der AfD und die Diskussionen, die wir führen, können kaum sinnloser sein.

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Wir erwischen dann bald ein Taxi und hauen uns auf die Ohren, morgen müssen wir wirklich früh los.
Irgendwie war ja schon vorher klar, dass Erfurt beschissen wird, aber so beschissen? Das hab ich denen nicht zugetraut!

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Halbwegs durchnässt kommen wir am Kadett an, fahren zurück zum Hotel um unser Gepäck zu holen und schon wird das Navi mit einer neuen Adresse gefüttert. Nur zwei hundert Kilometer entfernt spielen heute nämlich Deichkind und natürlich haben wir Tickets dafür!
Nach einer angenehmen Fahrt kommen wir in Rostock an, beziehen direkt das Hotel neben der Stadthalle und tigern dann auch schon los. Zu Fuß geht es in die Stadtmitte, noch immer herrscht Schietwetter und wir sehen uns ein wenig in der Altstadt um, laufen an den Hafen und gehen dann Essen.

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Wegen des eisigen Windes, fehlenden Parkhauses und der Tatsache dass wir aus Zucker sind, wird die Preparty heute in den Kadett verlagert. Ordentlich durchgefeiert geht es dann auf das Konzert und Deichkind bieten erneut fast drei Stunden Ekstase vom Feinsten.

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Völlig durchgenudelt gehen wir dann zu Bett und wissen, dass schon bald der Wecker klingelt.

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Die Jungs von Deichkind gehen nach einer gefühlt ewigen Pause wieder auf Tour und schon letztes Jahr haben wir uns wie im Rausch mit Tickets dafür eingedeckt. So fahren Herr K. und ich heute in aller Frühe los – nächster Halt: Kiel.

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Tourauftakt feiern Deichkind in Kiel und natürlich sind wir mit von der Partie. So durchqueren wir ganz Deutschland und kommen am Mittag schließlich an. Kurzer Check der Location und dann Check-In im Hotel. Anschließend geht’s mit dem Kadett in ein Parkhaus direkt neben der Halle und wir gehen raus in den Regen. Der treibt uns dann auch zügig in eine urige Kneipe, wo wir gepflegt trinken und den Regen aussitzen. Als sich dann Hunger breit macht gehen wir in ein Brauhaus und verkrümeln uns dann wohlgenährt ins Parkhaus. Aus den Boxen schallt Mucke, Schnaps fließt in Strömen und die Freude auf die neue Deichkindtour ist schon groß.

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Das Konzert fängt pünktlich an und nach fast drei Stunden stolpern wir völlig durchgeschwitzt ins unser Hotel und fallen dann in ein tiefes Koma.
Am Morgen frühstücken wir das, das das klägliche Buffet hergibt und bekommen wegen eines Streiks leider kein Taxi – nun müssen wir zu Fuß durch den Regen das Auto holen.