Heute verlassen wir Ouarzazate und plündern unterwegs einen Keramikladen – so langsam ist der Kadett randvoll! Dann geht es durch den Atlas nach Marrakech, wo wir nachmittags ankommen, etwas außerhalb Essen gehen und dann unser Riad beziehen. Das liegt in der Medina und den Kadett haben wir an der Stadtmauer zurückgelassen.


Dann spazieren wir ein paar Stunden durch die Medina, gehen Essen und lassen uns von den vielen Eindrücken berieseln. Früher war es in der Medina immer recht lästig, dass man nonstop angesprochen wurde, einem „Hilfe“ angeboten wurde usw. Das findet quasi gar nicht mehr statt. Die Stadt hat hier hart durchgegriffen, diese Aufdringlichkeiten verboten und bei Zuwiderhandlung droht sogar eine Gefängnisstrafe. Sehr angenehm! Nun muss man nur noch aufpassen, dass einen die abertausenden Mopeds nicht über den Haufen fahren.


Den nächsten Morgen starten wir mit einem Kochkurs. Dafür gehen wir in ein anderes Riad in der Medina und bekommen zuerst eine Führung durch die Altstadt. Dabei besuchen wir einen Bäcker und können sehen, wie hier traditionell Brot gebacken wird. Im Anschluss sehen wir uns ein Hamam an, werfen einen Blick hinter die Kulissen und lernen viel über die Vorgänge und die Kultur der Marokkaner. Danach kaufen wir noch einige Gewürze außerhalb der touristischen Gassen und besuchen noch eine weitere Bäckerei. Sehr interessant – allein schon hierfür hat sich der Kochkurs gelohnt!

Dann geht es zurück ins Riad, der Kochkurs beginnt. Mit uns ist ein kanadisches Paar dabei und gemeinsam bereiten wir die Lebensmittel zu, lernen viel über die marokkanische Küche und deren Besonderheiten. Wir machen uns eine Linsensuppe, Auberginen-Salat, grüne Bohnen, Orangen und eine Tajine. Anschließend wird gemeinsam gegessen und mit unseren Kanadiern haben wir Glück – die sind nämlich super nett und wir haben eine tolle Zeit.

Am späten Nachmittag gehen wir noch in den Le Jardin Secret – ein hübsch angelegter und restaurierter Garten in der Medina. Schön anzusehen, der hohe Eintrittspreis lohnt aber nicht wirklich. Eigentlich eine klassische Touristenfalle. Im Anschluss gehen wir noch in eine Rooftopbar und genießen am Jemaa El Fna den Sonnenuntergang.




























