Heute ist Treffpunkt in Nancy und vorher gehe ich noch eben mit Herrn J. und P. ein paar Spielzeugläden plündern. Am Treffpunkt werden dann noch eben die Autos beklebt und nach einem Frühstück geht es endlich los. Wir verlassen Nancy gen Westen und verschwinden nach ein paar Kilometern von der Autobahn.



Nun geht es Stunde um Stunde über winzige Landstraßen, Feldwege und Rumpelpisten in Richtung Spanien. Auch hier sind überall Flüsse und Bäche übergetreten. Damit hatte ich gestern schon auf dem Weg nach Luxembourg massiv zu kämpfen.


Als irgendwann die Dunkelheit einbricht, reisst beim ollen Ford der Kupplungszug. Zu oft habe ich bewiesen, dass man auch prima ohne Kupplung fahren kann und so fahren wir dann einfach weiter und irgendwo bei Orleans schließlich auf die Autobahn. Ohne Kupplung ists dort besser als auf den Feldwegen, dafür aber stinklangweilig und wir werden unchristlich früh in Spanien ankommen.



Ereignislos zieht die Nacht an uns vorbei und morgens um 06.00 rollen wir in Bilbao ein. Die Autos schnell ins Parkhaus verfrachtet, dort drei Biere vertilgt und schon latschen wir runter an den Fluss – den Rucksack voll Bier.

Abwechselnd starren wir aufs Wasser und den Berufsverkehr, lassen die Kronkorken knallen und gehen später dann in eine Werkstatt und zu einem Teilehändler, wo wir vergebens versuchen einen passenden Kupplungszug aufzutreiben.
Um 10.00 öffnet die erste Kneipe und genau dort treffen wir gleichzeitig mit dem gerade aufsperrenden Wirt ein. Der wird sich gleich noch wundern, denn inzwischen sind wir längst in Feierlaune und trinken große Teile der Bar leer, bis wir irgendwann am nachmittag dann in unser Hotel einchecken.

Nach einer Dusche geht es in ein Restaurant, gemeinsam Essen und anschließend betreutes Trinken in der Kneipe von heute Morgen, dem Golf Birra. Vergessen hat man uns dort noch nicht und unsere illustre Runde hält wacker durch, feiert bis 02.00 und dann falle ich endlich zu Bett.











