Irgendwie habe ich heute das Frühstück verpennt und tu mir auch schwer, mich aus dem Bett zu hieven. Mittags packt mich aber dann doch der Tatendrang und alleine marschiere ich rüber in die Innenstadt, habe fantastische Musik auf den Ohren, genieße die fast sommerlichen Temperaturen und stelle mir in einem Restaurant ein 5-Gänge Menü zusammen, ganz ohne dabei auf Dutzende Sonderwünsche zu verzichten. Man hält mich vermutlich für einen exzentrischen Irren auf Guggenheim-Pilgerfahrt.


Zurück am Hotel wird es schon wieder dunkel und die Truppe ist wieder vereint. Also essen wir nochmal eine Kleinigkeit und stolpern dann aus Versehen in unsere geliebte Golf Barri. Wir genießen dort beim Personal längst Legendenstatus und auch die anderen Gäste kennen uns inzwischen. Auf die Frage, ob wir eigentlich jeden Tag hier seien, reagiere ich permanent mit der Gegenfrage, ob mein Gegenüber denn auch hier jeden Tag abhängt. Es sind tatsächlich immer dieselben Gesichter und ich kann es keinem verübeln bei dieser wundervollen Kneipe. Zwischendurch machen wir mit dem Taxi einen Abstecher in die Altstadt, bummeln etwas, essen Pizza und gehen dann zurück ins Galf Barri.

Und weil wir morgen den Rückweg antreten, verlassen wir ganz vernünftig um 01.00 unser Stammlokal, kommen allerdings nicht ungestreift am Irish Pub vorbei und gönnen uns dort noch ein paar Drinks.


Am morgen besteigen wir unsere Altwagen und dann geht es auf die Autobahn. Zu unserem Glück ist die nach ein paar Kilometern gesperrt und so kommen direkt wieder Rallyevibes auf. Am frühen Abend haben wir es erst bis Angoulême geschafft und essen erstmal zu Abend. Dann geht es weiter mautfrei durch Frankreich und schon den ganzen Tag über begleitet uns ein irrer Sturm, der das Fahren zeitweise echt anstrengend macht. So läuft es die ganze Nacht, bis wir schließlich zum einsetzenden Berufsverkehr an Freiburg vorbeidüsen. Gegen 09.00 Uhr und nach rund 4.000km laufe ich im Heimathafen ein und freue mich auf die Rallye 2025!


















