Den neuen Tag starten wir mit Frühstück und gehen dann zu Fuß ins Guggenheim Museum. Ein beeindruckender, moderner Bau – gefällt mir sehr gut – die meisten ausgestellten Exponate jedoch gar nicht. Den Hype ums Guggenheim-Museum verstehe ich so überhaupt nicht und bleibe ratlos zurück.



Anschließend geht es in eine Mall. Dort essen wir fantastisch zu Mittag, es gibt auch Bier und die Kids vertrödeln ein bisschen Zeit in einer Kinder-Spielhalle.
Danach geht‘s ins Parkhaus, denn Herr P. war im Baumarkt und hat Zeugs gekauft, woraus er einen Kupplungszug basteln möchte. Ich bin mir absolut sicher, dass das nicht funktionieren wird und mache es mir im Campingstuhl bequem, um dem Spektakel beizuwohnen. Glücklicherweise ist mein Kofferraum voller Schnaps und Bier.

Schon in den ersten Minuten kippt der Ford zweimal vom Wagenheber und es vergeht fast eine Stunde, bis die Karre sicher aufgebockt steht und nach weiteren zwei Stunden wurde die Reparatur erfolglos abgebrochen. Ich habe derweil unmengen Schnaps vertilgt, habe durchkommentiert und stand sonst für Rat ohne Tat zur Verfügung.
Nun geht es zum Abendessen und dann natürlich ins Golf Barri. Wir versumpfen heftig, bis die Kneipe schließt und verschwinden dann im Irish Pub nebenan. Ordentlich das Tanzbein geschwungen und nach einer Stunde wird auch hier geschlossen. Was nun? Natürlich die Expertise wildfremder Betrunkener abgefragt und mit dem Taxi in einen 10km entfernten Club. Vor Ort kein Reinkommen da völllig voll und mit uns Dutzende andere, die aber deutlich jünger als wir sind und zudem vollgepumpt mit Substanzen aller Art. Kurze Zeit später taucht eine Hundertschaft vermummter Bullen auf, wir quatschen kurz: „Was macht ihr hier? Hier ist es nicht sicher. Geht hier weg. Ist eine schlimme Gegend.“ Ok, danke, Tschüss!
Joa, dann sind wir eben zwei Straßen weiter in eine Kneipe gegangen. Nur üble und kaputte Gestalten hier! Um fünf werden wir auch hier rausgeschmissen und dann möchten wir endlich zu Bett. Nun sind wir aber irgendwo in der Pampa, an der Taxi-Hotline wird kein Englisch gesprochen und das ist nicht weiter schlimm, weil ich ohnehin nicht weiss, wo wir eigentlich sind. Dem Dummenglück sei Dank kommt just in dem Moment ein Taxi vorbei, hält und gabelt uns auf.

















