september 2024

Der September ist da und spuckt mich heute schon in Frankreich raus. In Hatten, irgendwo im Elsass, gibt es eine alte Bunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg, die heute als Museum für allmöglichen Militaria-Quatsch dient. Militärgeraffel ist nun so gar nicht meine Baustelle, interessant ists aber dennoch und so verfliegen einige Stunden, bis ich mir dann noch den alten jüdischen Friedhof von Hatten ansehe und dann zurück nach Deutschland tuckere.

Zurück in der Heimat ist es nun wieder Zeit, den Kadett fit zu machen. In Kürze steht wieder eine kleine Reise an und sonderbar viel Rest-Tüv hat er auch nicht mehr.

Gehofft hatte ich, dass der Kadett nach ein paar Tagen fertig ist und ich damit zum Alt-Opel-Teilemarkt nach Rüsselsheim fahren kann. Kurz vor Abfahrt dann die ernüchternde Nachricht: Kadett nicht fahrbereit, vermutlich Lenksäule gebrochen. Ohweia! Herr J. aus Solingen kommt jetzt auch nach Rüsselsheim und bringt mir direkt eine neue mit! Perfekt! Mit meinem Volvo in Rüsselsheim angekommen, werfe ich ein bisschen mit Geld um mich, fülle den Kofferraum meines Schweden und mache mich dann schon wieder auf den Rückweg.

Unterwegs halte ich noch eben in Wörnitz, da ist gerade ein Treffen historischer Nutzfahrzeuge. Guck ich mir alles ganz gierig an und muss abermals zeitig weiter.

Denn es soll heute noch auf ein Festival gehen, THE BEOKEN FEST in Ulm. Herr M. aus Regensburg ist ebenfalls angereist und er holt mich Zuhause ab. In Ulm fix den Stromer an die Ladesäule gehangen und ab aufs Festival. STUMFOL spielen, als wir erste Kaltgetränke killen und bekannte Gesicher begrüßen. Stumfol klingen super, es erinnert mich stark an Frank Turner und anschließend spielen ACT THE FOOL – gehen gut rein, aber so richtig geil ists dann doch nicht. Dafür beseelen mich SCHEITERN extrem, sodass ich mich direkt neu verliebe. Fantastische Band! SHELLYCOAT verpassen wir dann wegen Hunger und Bargeld-Besorgung, sind dafür pünktlich zu HECKSPOILER zurück. Ganz geil, aber leider halt auf bayerisch. Versteht und braucht eigentlich kein Mensch. ALL BRICKS spielen dann gefälligen Skatepunk und dann spielen die Headliner SHORELINE. Immer eine Wucht! In Sachen Emo/Punk/Hardcore definitiv das beste, das es aktuell so gibt. Da mein Shoreline-Shirt beim letzten John Coffey Gig gestorben ist, kaufe ich mir fix ein neues und dann gehen wir noch auf die Aftershowparty im Frau Berger. Da ist leider ziemlich tote Hose, der DJ völlig talentfrei und die Bar schnell leergesoffen, sodass es okay ist, dass wir um 03.00 rausgekehrt werden.

Seit nun fast drei Wochen ist der Kadett in der Werkstatt, aber solangsam tut sich Licht auf am Ende des Tunnels. Lange wirds nicht mehr dauern, hoffe ich.

Bei Sandor Motors in Oberkochen ist heute Grillfest. Ich war morgens noch fix in Franfurt und schaue dort natürlich auf ein Bier vorbei. Viele nette Gesichter getroffen und leider den Kadett noch nicht präsentieren können – der ist nämlich noch immer nicht fertig.

Ein paar Tage später ist es dann endlich soweit. Alles erledigt, bereit für die Hauptuntersuchung. Der Kadett hat nun nahezu alle Verschleißteile neu bekommen, er freut sich über vier neue Türen, eine neue Heckklappe, hat direkt Winterreifen gekriegt und eine neue Hupe, neue Stoßstangen und ein paar Quadratmeter Blech haben neue Verwendung gefunden. Auch ein neues Lenkschloß ist verbaut, einige Teile der Innenausstattung sind auch neu und das wohl allerbeste: Die Motorwarnleuchte ist aus! Die leuchtete munter seit 2 Jahren, er lief auch nicht so doll und das Problem war auch schnell erkannt und gelöst. Hätte man sich ja auch früher drum kümmern können.

Die Hauptuntersuchung hat er bestanden – juhu! Allerdings ist mir nun noch ein neues, sehr eigenartiges Geräusch aufgefallen. Direkt am 01.Oktober geht es erneut in die Werkstatt und hoffentlich wird auch dieses Problem schnell gelöst, denn die frische HU muss mit einem ordentlich Trip gefeiert werden, wie das halt so üblich ist.

Hatten, Frankreich
Hatten, Frankreich
Hatten, Frankreich
Karlsruhe, Baden-Württemberg
Rund 4 Wochen Werkstattaufenthalt
Alt-Opel Teilemarkt, Rüsselsheim
Alt-Opel Teilemarkt, Rüsselsheim
Hist. Nutzfahrzeuge-Treffen, Wörnitz
Hist. Nutzfahrzeuge-Treffen, Wörnitz
Hist. Nutzfahrzeuge-Treffen, Wörnitz
Scheitern, The Broken Fest
Heckspoiler, The Broken Fest
Shoreline, The Broken Fest
Oberkochen, bei Sandor Motors
HU bestanden!

august 2024

Uff – schon mitten im Sommer angekommen! Heute fahren wir in die Pfalz zu einem Geburtstag, pennen dann in Landau und fahren nach dem Frühstück nach Karlsruhe, schlagen etwas Zeit tot um anschließend nach Reutlingen zu fahren. Heute spielen wieder „Kettcar“ und als Supportact „Pauline & Aleksi“. Das Singer/Songwriter-Duo ist recht kurzweilig, nett anzuhören und Kettcar liefern dann wieder ein fantastisches Konzert. Beseelt geht‘s dann Nachhause und ich frage mich: Wo spielen Kettcar eigentlich morgen?

Und dann ist auch schon Zeit für das Obstwiesenfestival in Dornstadt. Donnerstags war ich dort noch nie und heute spielen „Django3000“. Das Essen auf den Obstwiesen schmeckt hervorragend und Django3000 sind leider super beschissen, sodass der heutige Festivaltag schon schnell zu Ende ist. Zuhause in die Federn, morgen geht‘s dann weiter!

Freunde aus dem tiefen Bayern und Österreich sitzen heute plötzlich in meinem Anwesen. Scheinbar ist nun mein Junggesellenabschied? Sehr gut – ich will und wollte nämlich keinen und mein Wunsch wurde erhört. So gehen wir in illustrer Runde einfach nur auf das Obstwiesenfestival und besaufen uns. Ein Hotel in Ulm ist schnell bezogen und schon sind wir auf dem Festivalparkplatz und trinken herrlich viel. Auf dem Festival sehe ich, trotz horrenden Mengen Kaltgetränken, English Teacher, Olli Schulz, Team Scheisse und noch so eine Scheißband, die ich lieber verpasst hätte. Bei Team Scheisse verliere ich im Pit einen meiner Schuhe und ein Gewitter bricht dann schließlich das Festival ab, sodass wir um 03.00 ins Hotel torkeln. Perfekt – wenn Junggesellenabschied, dann so!

Am Morgen gehen wir dann wieder zu den Obstwiesen, das Auto will ja schließlich noch geholt werden. Dort frühstücken wir dann, ich werde Nachhause gebracht & schlafe dann noch ein paar Tage.

Herr L. aus Karlsruhe hat morgen Geburtstag und irgendwie hat er sich gewünscht, dass wir alle gemeinsam ins Legoland nach Günzburg gehen. Sicher cool, so in den Ferien. Am Vortag randalieren wir über die Spielplätze Heidenheims und fahren am Morgen dann nach Günzburg. Es ist natürlich die Hölle los. Es ist ätzend & bringt mich beinahe ins Grab. Alles daran. Aber auch dieser Tag findet sein Ende und ich fahre Frau E. noch eben nach München zum Flughafen.

Und ein paar Tage später möchte Frau E. dort wieder geholt werden. Kein Problem! Zuerst gehe ich zum Besucherhügel, glotze mir ein paar Flugzeuge an und fahre dann rüber nach Freising. Ich sehe mich in der Altstadt um, begaffe Eis-essend andere Eis-Esser und düse dann wieder zum Flughafen.

Nach ein paar Stunden Schlaf direkt zurück ans Steuer – Herr M. aus Dresden erwartet mich irgendwo zwischen Siegen und Marburg. Und weil ich zeitig dran bin, mache ich noch einen Halt in Dillenburg und schlendere ein wenig durch den Stadtkern und entlang der Dill. Anschließend geht es Frühstücken und dann zum Nationalen Automuseum – The Loh Collection. Das Museum gibt es erst seit einem Jahr und ich kannte es bisher gar nicht. Wie gut, dass sich das heute ändert – die Sammlung ist nämlich mit die beste, die ich je zu Gesicht bekam. In dieser Privatsammlung (!) steht so ziemlich alles, das irgendwie sehenswert ist und der Besitzer legt bei allen Autos viel wert auf eine besondere Historie. Für solch eigenartige (Alt-)Auto-Nerds genügt ein Tag hier nicht – vorallem weil aktuell auch eine Opel-Sonderausstellung mit rund 15 Fahrzeugen zu sehen ist. Die kenne ich zwar alle, aber wann hat man schon Zeit genauer hinzusehen und kann auch so nah ran?

Am späten Nachmittag geht es dann im Eiltempo rund 150km in den Süden nach Semd. Dort ist seit ein paar Tagen Opeltreffen und ein paar bekannte Gesichter sind vor Ort. Fix das Dachzelt aufgeschlagen und anschließend die üble Dorfparty überlebt. Überhaupt nicht empfehlenswert, mit ausreichend Sprit geht es aber und am Morgen habe ich mir noch in Ruhe ein paar leckere Alt-Opel angesehen, um dann gemütlich in die Heimat zu gondeln.

Kettcar live in Reutlingen
Django3000, Obstwiesenfestival
English Teacher, Obstwiesenfestival
Legoland, Günzburg
Airport München
Airport München
Freising, Bayern
Dillenburg, Hessen
The Loh Collection, Nationales Automuseum
The Loh Collection, Nationales Automuseum
The Loh Collection, Nationales Automuseum
The Loh Collection, Nationales Automuseum
Opeltreffen Semd, Hessen

juli 2024

Ohweia – schon wieder ein neuer Monat und direkt wieder Stress! Ich mache heute eine „kleine“ Probefahrt mit einem VW, wie praktisch dass ich ausgerechnet heute zu einem VW Bus-Treffen verabredet bin. Den ollen Bus fix mit Diesel gefüttert und dann habe ich Herrn M. aus dem Bett geworfen. Schnell noch einkaufen und dann zum Hammerschmiedesee. Dort ist ab Morgen das Treffen und wir natürlich auch schon heute motiviert. In Abtsgmünd angekommen erwartet uns bereits mein geliebter Herr W. aus der Pfalz – den Kofferraum voll Wein.

Ich habe kurz meinen Bulli in ein Bett verwandelt und der Wein fließt auch bereits in Strömen. Frühstück von Weltrang! Den ganzen Tag nerven wir unsere Nachbarn, nerven auch uns selbst, trinken reichlich und ehe ich mich versehe, ist auch schon 02.30 Uhr und Zeit fürs Bett. Der Wecker klingelt nämlich verdammt früh!

Der Wecker hat wohl Sendepause & Ich nun eine Stunde verpennt. Weil sowieso noch alle pennen, muss ich mich gar nicht verabschieden und fahre direkt nach Heidenheim. Dort fix die Dusche bedient und anschließend meine Gattin in Ulm abgeliefert. Für mich und den ollen Bus geht es nun weiter nach Augsburg. Mein Patenkind samt Elternschaft besuchen und ein lecker Frühstück abgreifen. Viel Zeit bleibt mir aber leider nicht, denn ich werde bereits in Regensburg erwartet, wo ich nachmittags schließlich ankomme. Und das trotz VW Bus! Lediglich 3 Fehlerlampen brennen, ständig piepst was und die Angst liegen zu bleiben ist mein treuer Begleiter.

In Regensburg chille ich ein wenig mit Herrn S. auf dem Dach und genehmige mir ein leckeres Bier & dann ist auch schon Abfahrt. Mit dem Elektro-Volvo geht es nach Nürnberg. Ganz ohne Pannen, ist ja kein VW Bus. Dort angekommen wackeln wir in den Z-Bau und tänzeln ein bisschen zu „Todeskommando Atomsturm“, freuen uns dass die Spanier scheinbar die Doitschen aus der EM gekickt haben und verausgaben uns dann komplett beim Konzert von „Pascow“. Die Unterwäsche klatschnass, um ein paar Prellungen reicher und übelst hungrig halten wir nachts an unserer Stammtanke in Laaber. Anschließend besuchen wir noch Frau J. und versacken dort bis in die Morgenstunden. Solangsam merke ich wieder den fehlenden Schlaf der letzten Tage. Den nächsten Tag starten wir mit Frühstück und gammeln dann so vor uns hin, bis ich am Abend den schrottreifen Bus in die Heimat bringe und mich endlich aufs Ohr lege.

Zuhause ist es dann Zeit meinen Volvo C30 fein zu machen für frischen Tüv. Ein bisschen Inspektion, neue Bremsen und schon gibt‘s die Plakette. Zeitgleich kommen mir aber auch die Tränen, denn mein roter Volvo S60 ist nun verkauft und geht in ein paar Tagen nach Keoatien. Machs gut!

Um nicht in Kummer zu versinken geht es dann ins nahegelegene Fridays. Dort spielen heute „Kuadra“ aus Italien und als Support „2n‘t“. Es sind nur eine handvoll Gäste da, die Stimmung dafür aber fantastisch. Kuadra spielen Rapcore, 2n‘t HipHop – und Ich bespiele die Bar. Wird natürlich irrsinnig spät.

Irgendwann bin ich ausgenüchtert und so fahren wir heute in die nähe von Pfronten ins Allgäu. Dort gibt es die wohl erste vegetarische Berghütte & ich wundere mich, dass Söder persönlich das nicht längst verboten hat. Wir besteigen bei brutaler Hitze den Berg, kommen schließlich an der Hundleskopfhütte an und essen ganz wunderbar. Sehr zu empfehlen!

Und nun ist ma wieder Zeit für ein Festival. Ich habe heute Geburtstag & am liebsten fahre ich ja sowieso Auto, also verbringen wir die nächsten Stunden auf der Autobahn. In Weyer, irgendwo im Taunus, angekommen beziehen wir unsere Ferienhütte und spazieren anschließend noch ein wenig durch die Gegend. Am nächsten Morgen leihen wir uns dann Fahrräder und fahren ins 5km entfernte Selters zum Seepogo Festival. Schon auf dem Parkplatz treffen wir auf Herrn A. und haben kurze Zeit später das erste Bier in der Hand. Das Festival starten „Out of Plan“ – sie sind allerdings richtig beschissen. Anschließend „Melonball“, mal wieder ein solider Auftritt. Dann „Lulu & die Einhornfarm“, fantastisches Deutschpunkgeballer. „DeeCracks“ ignorieren wir zu großen Teilen und pogen dann ein wenig zu „Snuff“. Anschließend spielen „John Coffey“ und drehen mal eben das gesamte Festival auf links. Herrlich! Headliner sind heute „Zebrahead“, nach der Hälfte habe ich keinen Bock mehr und wir fahren mit unseren Drahteseln durch die dunkle Nacht.

Nach dem Frühstück geht es heute mit dem Auto zum Festival. Die ersten beiden bands haben wir verpasst und sind dann pünktlich zu „For I Am“ dort, es gibt okayen Poppunk auf die Ohren. Danach pflügen „School Drugs“ über die Bühne. Sehr guter Hardcorepunk, geil! Im Anschluss „The Melmacs“, machen auch tierisch Spaß und dann „Pogendroblem“ – wieder ein fantastischer Gig! „The Sensitives“ holen mich live dann gar nicht so ab, „Buster Shuffle“ verbringen wir auf dem Parkplatz um nicht kotzen zu müssen und sind zu „Ignite“ zurück an der Bühne. Langweilen mich ziemlich, aber dann spielen ja „Pascow“. Es gibt mal wieder ordentlich was auf die Fresse und dann beseelt und glücklich zu Bett.

Ausgeschlafen verlassen wir Weyer und fahren nach Wetzlar zu Frau H. und Herr W. Die leben seit einigen Jahren in ihrem Steyr und sind gerade auf Heimatbesuch. Es gibt natürlich viel zu erzählen und am späten Nachmittag ziehen wir dann schließlich weiter in unsere Heimat.

Weil wir ewig auf keinem Konzert waren, fahren wir heute nach Karlsruhe. In der Stadt treffen wir uns mit Familie R., verunsichern einen Biergarten und einige Restaurants, um dann am Abend im Tollhaus bei „Kettcar“ zu enden. Kettcar haben ein neues Album draußen und spielen mal wieder ein super Konzert, ich bin ganz aus dem Häuschen! Am Morgen schlafen wir lange aus und tuckern dann gemütlich wieder in die Heimat. Noch unterwegs werden weitere Kettcar-Tickets geordert, ist ja logisch.

Anschließend fällt mir ein, dass wir bald wieder eine größere Fahrt mit dem Kadett unternehmen und ich den vorher wohl ein wenig durchreparieren lassen sollte. Herrn B. habe ich vor Kurzem bereits eine Wunschliste geschickt und heute hole ich dann wohl das ganze Zeug mal ab. Also hänge ich einen viel zu großen Anhänger an den Kadetten und ab auf die Autobahn. Bei Landshut mache ich einen Halt auf dem „Wagenplatz“ von Frau F. Aus Wetzlar habe ich nämlich noch ein Geburtstagsgeschenk für sie. Ich werde noch mit Essen und Bier belohnt, wir quatschen noch ein wenig und mit dem Sonnenuntergang fahre ich weiter, irgendwo an den Rand vom Bayerischen Wald. Herrn B. habe ich seit zwei Jahren nicht gesehen und natürlich gibt es viel zu Qutschen, sodass ich etwas erschrecke, als es kurz vor 03.00 Uhr in der Nacht ist. Hoppla! Schnell den Anhänger vollgemüllt und zurück auf die Autobahn, die mich erst um 06.30 zuhause ausspuckt.

Hammerschmiedesee, Abtsgmünd
Die Busgang, einer davon ohne Pannenfall
VW Bus Treffen, Abtsgmünd
Todeskommando Atomsturm live in Nürnberg
Pascow live in Nürnberg
Zurück am zuverlässigen Camper
S60 & C30 ein letztes Mal beisammen
Kuadra live in Heidenheim
An der Hundleskopfhütte, Allgäu
Weyer, Taunus
Zebrahead, Seepogo Festival
Pogendroblem, Seepogo Festival
Pascow, Seepogo Festival
Alter Friedhof, Karlsruhe
Kettcar, Karlsruhe
Landshut
Landau a.d. Isar

juni 2024

Der Juni startete gut mit dem Wasted! Open Air in Obernzenn. Herr A. kam mit dem Zug nach Heidenheim, stieg dem Kadett zu und ab auf die Autobahn. Beim Wasted! angekommen, war auf dem unteren Campingplatz eigentlich alles voll oder besser gesagt, die ollen Turbojugend-Deppen haben halt alles reserviert für irgendwelche Nachzügler. Abgesehen davon, waren das auch durch die Bank unfreundliche Idioten, sodass wir sofort wieder umgezogen sind auf den etwas weiter entfernten Wohnmobilstellplatz. Dort direkt in die Nachbarn verliebt – gute Entscheidung gewesen! Meine Wacken-Bekanntschaft P. ist auch angereist, standesgemäß mit dem Motorrad und ohne Zelt. Sehr löblich! Und schon spielten auch die ersten Bands, verpasst habe ich an Tag 1 direkt gar keine: Krood, Godsleep und The Roughneck Riot. Anschließend ging die Party am Zeltplatz einfach weiter bis in die Morgenstunden.

Tag 2 auf dem Wasted! Open Air in Obernzenn. Herr P. hat einfach im Gras gepennt und das obwohl die Temperaturen recht nahe an den Gefrierpunkt gingen. Voller Ehrfurcht verabschiedete ich mich, denn er machte einen Tag Pause und kam dann am Samstag erst wieder. Mit Herrn A und dem Sänger von Atemnot gingen wir dann mit dessen Hunden Gassi – und zwar ins Dorf hinein nach Obernzenn. War ganz nett dort, viel Fachwerk und Idylle. Außerdem haben wir eine Dorfbeutz gefunden, wo es dann etwas flüssiger zuging. Neben Selbstgebrannten gab es aber auch Gezapftes und Essen. Zurück am Festival habe ich das Konzert von MARCH gesehen und ging dann zum Zeltplatz. Frau A. und Herr J. aus Bamberg sind nämlich angereist und direkt gab es einigen Schnaps, sodass ich dann auch schön früh zu Bett gegangen bin.

Tag 3 startete erneut mit einem Bibbern, die Nächte waren extrem kalt und die Dusche am See kam mit Gletscherwasser daher. Nach dem Frühstück machte ich mich mit Herrn A. wieder auf zu unserer Dorfkneipe. Diesmal aber direkt getrampt und das erste Auto nahm uns sofort mit. Es gab wieder leckeres Essen, einige Kaltgetränke und so starteten wir ganz angenehm in den letzten Tag. Bands am dritten Tag für meine Ohren: Dumb Bats, N.T.Ä., Birds View. Die restliche Zeit verbrachte ich mit Quatschen, Essen, Trinken und diversem Unfug und am nächsten Tag haben wir schon relativ zeitig zusammengepackt und das schöne Wasted! verlassen. Das war ein wirklich schönes, mit viele Liebe veranstaltetes Festival. Da gehe ich gerne wieder hin!

An einem Montag dann habe ich meinen silbernen Volvo frisch getüvt. Hat er auch anstandslos bestanden und Abend kam Herr M. vorbei, dessen Besuch in ein Trinkgelage mutiert ist. Etwas blöd, weil wir tags drauf nach Italien fuhren. Die Fahrt zog sich ewig, sodass wir erst am späten Abend im Hotel an der Westküste vom Gardassee angekommen sind. Abendessen gab es aber noch & so konnten wir gesättigt das Bett besteigen.

Am nächsten Tag war es etwas bewölkt, also beschlossen wir nach Limone zu fahren und uns dieses Kaff anzugucken. Nett anzusehen, ein wenig umherspaziert, Schnaps getrunken und schlecht gegessen. Den restlichen Tag haben wir lesend vor unserem Haus direkt am See verbracht. Auch die darauffolgenden Tage haben wir exakt damit verbracht. Hier und da ein bisschen geschwommen und ansonsten nur gelesen. Sehr angenehm, mal nichts zu tun. Wurde dann irgendwann aber auch langweilig und zum Glück stand die Heimreise an.

Anstatt direkt nachhause zu fahren, haben wir uns einen winzig kleinen Umweg über Verona gegönnt. Dort gab es leckeres Frühstück, wir haben uns den völlig sinnlos-doofen Balkon von dieser Julia angesehen, sind durchs Museum gewackelt, haben sämtliche Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet und so wurde die Bettgehzeit mal wieder nach hinten korrigiert.

Wasted! Open Air, Obernzenn in Bayern
Godsleep live in Obernzenn, Wasted! OpenAir
Blaues Schloss, Obernzenn in Bayern
Tignale, Gardasee, Italien
Limone, Italien
Gardasee, Italien
Verona, Italien
Verona, Italien