Uff – schon mitten im Sommer angekommen! Heute fahren wir in die Pfalz zu einem Geburtstag, pennen dann in Landau und fahren nach dem Frühstück nach Karlsruhe, schlagen etwas Zeit tot um anschließend nach Reutlingen zu fahren. Heute spielen wieder „Kettcar“ und als Supportact „Pauline & Aleksi“. Das Singer/Songwriter-Duo ist recht kurzweilig, nett anzuhören und Kettcar liefern dann wieder ein fantastisches Konzert. Beseelt geht‘s dann Nachhause und ich frage mich: Wo spielen Kettcar eigentlich morgen?
Und dann ist auch schon Zeit für das Obstwiesenfestival in Dornstadt. Donnerstags war ich dort noch nie und heute spielen „Django3000“. Das Essen auf den Obstwiesen schmeckt hervorragend und Django3000 sind leider super beschissen, sodass der heutige Festivaltag schon schnell zu Ende ist. Zuhause in die Federn, morgen geht‘s dann weiter!
Freunde aus dem tiefen Bayern und Österreich sitzen heute plötzlich in meinem Anwesen. Scheinbar ist nun mein Junggesellenabschied? Sehr gut – ich will und wollte nämlich keinen und mein Wunsch wurde erhört. So gehen wir in illustrer Runde einfach nur auf das Obstwiesenfestival und besaufen uns. Ein Hotel in Ulm ist schnell bezogen und schon sind wir auf dem Festivalparkplatz und trinken herrlich viel. Auf dem Festival sehe ich, trotz horrenden Mengen Kaltgetränken, English Teacher, Olli Schulz, Team Scheisse und noch so eine Scheißband, die ich lieber verpasst hätte. Bei Team Scheisse verliere ich im Pit einen meiner Schuhe und ein Gewitter bricht dann schließlich das Festival ab, sodass wir um 03.00 ins Hotel torkeln. Perfekt – wenn Junggesellenabschied, dann so!
Am Morgen gehen wir dann wieder zu den Obstwiesen, das Auto will ja schließlich noch geholt werden. Dort frühstücken wir dann, ich werde Nachhause gebracht & schlafe dann noch ein paar Tage.
Herr L. aus Karlsruhe hat morgen Geburtstag und irgendwie hat er sich gewünscht, dass wir alle gemeinsam ins Legoland nach Günzburg gehen. Sicher cool, so in den Ferien. Am Vortag randalieren wir über die Spielplätze Heidenheims und fahren am Morgen dann nach Günzburg. Es ist natürlich die Hölle los. Es ist ätzend & bringt mich beinahe ins Grab. Alles daran. Aber auch dieser Tag findet sein Ende und ich fahre Frau E. noch eben nach München zum Flughafen.
Und ein paar Tage später möchte Frau E. dort wieder geholt werden. Kein Problem! Zuerst gehe ich zum Besucherhügel, glotze mir ein paar Flugzeuge an und fahre dann rüber nach Freising. Ich sehe mich in der Altstadt um, begaffe Eis-essend andere Eis-Esser und düse dann wieder zum Flughafen.
Nach ein paar Stunden Schlaf direkt zurück ans Steuer – Herr M. aus Dresden erwartet mich irgendwo zwischen Siegen und Marburg. Und weil ich zeitig dran bin, mache ich noch einen Halt in Dillenburg und schlendere ein wenig durch den Stadtkern und entlang der Dill. Anschließend geht es Frühstücken und dann zum Nationalen Automuseum – The Loh Collection. Das Museum gibt es erst seit einem Jahr und ich kannte es bisher gar nicht. Wie gut, dass sich das heute ändert – die Sammlung ist nämlich mit die beste, die ich je zu Gesicht bekam. In dieser Privatsammlung (!) steht so ziemlich alles, das irgendwie sehenswert ist und der Besitzer legt bei allen Autos viel wert auf eine besondere Historie. Für solch eigenartige (Alt-)Auto-Nerds genügt ein Tag hier nicht – vorallem weil aktuell auch eine Opel-Sonderausstellung mit rund 15 Fahrzeugen zu sehen ist. Die kenne ich zwar alle, aber wann hat man schon Zeit genauer hinzusehen und kann auch so nah ran?
Am späten Nachmittag geht es dann im Eiltempo rund 150km in den Süden nach Semd. Dort ist seit ein paar Tagen Opeltreffen und ein paar bekannte Gesichter sind vor Ort. Fix das Dachzelt aufgeschlagen und anschließend die üble Dorfparty überlebt. Überhaupt nicht empfehlenswert, mit ausreichend Sprit geht es aber und am Morgen habe ich mir noch in Ruhe ein paar leckere Alt-Opel angesehen, um dann gemütlich in die Heimat zu gondeln.

















































