Heute steht uns eine 8std-Fahrt bevor – ich freue mich! Wir verlassen unser Riad in Fès und gondeln gen Süden, machen bei Michlifene einen Halt und bestaunen Berberaffen, füttern selbige und machen uns dann wieder aus dem Staub.


Unterwegs werde ich doch glatt geblitzt – die Polizei lasert und präsentiert mir ein hübsches Foto – erst wollen sie umgerechnet 40€ von mir, lässt sich dann aber auf 25€ drücken. Weiter geht‘s unter Beachtung des Tempolimits. Im Gegensatz zu meinen letzten Besuchen in Marokko, sind die Straßen inzwischen überwiegend in sehr gutem Zustand – da fällt einem das Rasen nicht schwer.

Endlich Wüste! Landschaftlich geht es überhaupt nicht besser – ein echter Genuss! Unterwegs sieht man deutlich die Schäden der heftigen Unwetter vor Kurzem. Weite Teile der Region waren nach Regenfällen überflutet und in vielen Dörfern hat es ganze Straßenzüge weggespült. Brücken, Quedquerungen und Senken sind inzwischen wieder im Aufbau.

Nachmittags kommen wir am Erg Chebbi an – endlich im Sand spielen! Den Kadett stellen wir an den Dünen ab und werden in Kürze dann geholt und mit einem Toyota Landcruiser in unser Wüstencamp gebracht.

Unser Wüstencamp ist relativ klein, das Personal ist super freundlich und unser Zelt beinahe schon übertrieben luxuriös. Wir klettern ein wenig auf den Dünen herum, genießen den Sonnenuntergang und ich gehe dann noch ein bisschen auf dem Sand joggen. Danach gibt es leckeres Abendessen und eine erholsame Nacht in der Sahara.





















