juni 2024

Der Juni startete gut mit dem Wasted! Open Air in Obernzenn. Herr A. kam mit dem Zug nach Heidenheim, stieg dem Kadett zu und ab auf die Autobahn. Beim Wasted! angekommen, war auf dem unteren Campingplatz eigentlich alles voll oder besser gesagt, die ollen Turbojugend-Deppen haben halt alles reserviert für irgendwelche Nachzügler. Abgesehen davon, waren das auch durch die Bank unfreundliche Idioten, sodass wir sofort wieder umgezogen sind auf den etwas weiter entfernten Wohnmobilstellplatz. Dort direkt in die Nachbarn verliebt – gute Entscheidung gewesen! Meine Wacken-Bekanntschaft P. ist auch angereist, standesgemäß mit dem Motorrad und ohne Zelt. Sehr löblich! Und schon spielten auch die ersten Bands, verpasst habe ich an Tag 1 direkt gar keine: Krood, Godsleep und The Roughneck Riot. Anschließend ging die Party am Zeltplatz einfach weiter bis in die Morgenstunden.

Tag 2 auf dem Wasted! Open Air in Obernzenn. Herr P. hat einfach im Gras gepennt und das obwohl die Temperaturen recht nahe an den Gefrierpunkt gingen. Voller Ehrfurcht verabschiedete ich mich, denn er machte einen Tag Pause und kam dann am Samstag erst wieder. Mit Herrn A und dem Sänger von Atemnot gingen wir dann mit dessen Hunden Gassi – und zwar ins Dorf hinein nach Obernzenn. War ganz nett dort, viel Fachwerk und Idylle. Außerdem haben wir eine Dorfbeutz gefunden, wo es dann etwas flüssiger zuging. Neben Selbstgebrannten gab es aber auch Gezapftes und Essen. Zurück am Festival habe ich das Konzert von MARCH gesehen und ging dann zum Zeltplatz. Frau A. und Herr J. aus Bamberg sind nämlich angereist und direkt gab es einigen Schnaps, sodass ich dann auch schön früh zu Bett gegangen bin.

Tag 3 startete erneut mit einem Bibbern, die Nächte waren extrem kalt und die Dusche am See kam mit Gletscherwasser daher. Nach dem Frühstück machte ich mich mit Herrn A. wieder auf zu unserer Dorfkneipe. Diesmal aber direkt getrampt und das erste Auto nahm uns sofort mit. Es gab wieder leckeres Essen, einige Kaltgetränke und so starteten wir ganz angenehm in den letzten Tag. Bands am dritten Tag für meine Ohren: Dumb Bats, N.T.Ä., Birds View. Die restliche Zeit verbrachte ich mit Quatschen, Essen, Trinken und diversem Unfug und am nächsten Tag haben wir schon relativ zeitig zusammengepackt und das schöne Wasted! verlassen. Das war ein wirklich schönes, mit viele Liebe veranstaltetes Festival. Da gehe ich gerne wieder hin!

An einem Montag dann habe ich meinen silbernen Volvo frisch getüvt. Hat er auch anstandslos bestanden und Abend kam Herr M. vorbei, dessen Besuch in ein Trinkgelage mutiert ist. Etwas blöd, weil wir tags drauf nach Italien fuhren. Die Fahrt zog sich ewig, sodass wir erst am späten Abend im Hotel an der Westküste vom Gardassee angekommen sind. Abendessen gab es aber noch & so konnten wir gesättigt das Bett besteigen.

Am nächsten Tag war es etwas bewölkt, also beschlossen wir nach Limone zu fahren und uns dieses Kaff anzugucken. Nett anzusehen, ein wenig umherspaziert, Schnaps getrunken und schlecht gegessen. Den restlichen Tag haben wir lesend vor unserem Haus direkt am See verbracht. Auch die darauffolgenden Tage haben wir exakt damit verbracht. Hier und da ein bisschen geschwommen und ansonsten nur gelesen. Sehr angenehm, mal nichts zu tun. Wurde dann irgendwann aber auch langweilig und zum Glück stand die Heimreise an.

Anstatt direkt nachhause zu fahren, haben wir uns einen winzig kleinen Umweg über Verona gegönnt. Dort gab es leckeres Frühstück, wir haben uns den völlig sinnlos-doofen Balkon von dieser Julia angesehen, sind durchs Museum gewackelt, haben sämtliche Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet und so wurde die Bettgehzeit mal wieder nach hinten korrigiert.

Wasted! Open Air, Obernzenn in Bayern
Godsleep live in Obernzenn, Wasted! OpenAir
Blaues Schloss, Obernzenn in Bayern
Tignale, Gardasee, Italien
Limone, Italien
Gardasee, Italien
Verona, Italien
Verona, Italien

mai 2024

Es ging mal wieder nach Regensburg. Etwas außerhalb geparkt und zu Fuß zum Mittagessen & dann durch die Altstadt geschlendert um anschließend biertrinkend an der Donau abzugammeln. Dann noch etwas geshoppt, beim Inder zu Abend gegessen und ab in die Alte Mälzerei. Dort spielen heue Emmerich. Gleich zwei Vorbands gab‘s auf die Ohren: Coast Down und Wait of the World. Waren beide richtig schlecht, sodass wir viel Zeit draußen verbracht haben. Emmerich dafür dann wie gewohnt klasse, tolles Konzert und der weite Heimweg herrlich anstrengend. Nächstes Mal dann doch wieder ins Hotel!

Drei Tage später spontan mit Herrn E. beschlossen, dass man ja mal wieder zu einem Clowns-Konzert könnte. Die touren gerade durch Europa und machen unter anderem Halt in München, Schweinfurt und Bregenz. Die Wahl fiel natürlich rasch auf Bregenz und so sammelte ich ihn unterwegs ein und wir gondelten runter an den Bodensee. Dort angekommen war leider kaum noch Zeit bis zum Konzert, sodass wir einfach an der Venue „Between“ herumlümmelten. Das Bier gabs lecker vom Fass und den Start machten dann NOFNOG aus der Schweiz. Melodischer Punk, war neulich in Ulm super und auch heute machts tierisch Spaß. Lediglich das Publikum scheint noch etwas Zeit zum Auftauen zu brauchen. Anschließend spielen die lieben MARCH mal wieder ihre große Rockstarshow. Macht live nach wie vor irre viel Freude, auch wenn ich mir die Musik auf Scheibe kaum noch anhören kann. Amtlicher Auftritt und man war auch sofort völlig durchgeschwitzt. Hervorragender Support für die Säue von CLOWNS. Nach kurzer Umbauzeit gaben dann die Australier*innen ihr Stelldichein. Frontfräse Stevie pflügte wie immer über die Bühne, durch das Publikum und unsere Gehörgänge. Fantastisches Konzert, irre Stimmung in einem echt tollen Laden. War jedenfalls eine sehr gute Entscheidung, nach Bregenz zu fahren. Weniger gut war, dass wir uns anschließend noch festgequatscht haben und wir erst morgens 04.30 Zuhause waren. Ein bisschen mehr Schlaf hätte mir sicher nicht geschadet.

Nach einem Tag Schlaf bestieg ich mitten in der Nacht um 03.00Uhr den Kadett um nach Holland zu gondeln. Herr C. hat sich für seinen ollen VW Polo dort Sitze gekauft und nun müssen die irgendwie nach Karlsruhe. Kein Problem, ich war ja eh in der Nähe und war am Morgen dann schließlich in Holland, nahe der Grenze bei Bocholt. Da die Sitzübergabe erst mittags war, hatte ich noch Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang durch Aalten, anschließend schaute ich mir noch eine Windmühle und das Schloss Slangenburg an. Irgendwie doch immer ganz nett in den Niederlanden. Die beiden Sitze passten problemlos auf meine Rückbank und dann ging es weiter nach Münster. Vor zwei Jahren hatte ich auf Wacken wegen allerlei Sekt so einige Band verpasst und heute steht die letzte auf dem Plan, sodass ich nun alles nachgeholt habe. In Münster angekommen bezog ich mein Hotel, fischte ein Bier ausm Automaten und spazierte dann durch die Innenstadt. Schon schön in Münster und wie konnte mir das entgehen, als ich die letzten beiden Male dort war? Vermutlich durchgehend gesoffen, anders kann ich es mir nicht erklären. Hatte Münster nämlich als hässlich, langweilig und ausgestorben in meinem Kopf gespeichert. Allerdings ist dem gar nicht so! An einem Kiosk neben dem Hotel habe ich dann den Abend eingeläutet und ich bin nicht der einzige Mantar-Gänger gewesen. Es gab lecker Bier und irgendwann ging es dann rüber in die Sputnikhalle. Auch ein toller Laden, alles extrem toll dort! Den Support übernahmen die Duisburger SLOPE, spielen irgendeinen broken-beat Hardcore und gehen ganz gut ins Ohr. Erstaunlich passender Support für Mantar jedenfalls, der Gig machte Laune und die Freude auf den Hauptact war ganz schön groß. Was die beiden Boys von MANTAR dann zum Besten gaben, war unbeschreiblich. Sänger & Gitarrist Hanno sang, als würde er gerade abgestochen werden und Erinc verprügelte sein Schlagzeug, dass es beim Zusehen beinahe wehtat. Völlig irrsinnig, welche grandiose Soundwand zwei Männer produzieren können und auch das Publikum ist voll dabei. Hatte mich schon gefragt, welches Publikum einen wohl bei Mantar erwartet. Neben Punks konnte man in Black Metal-Gesichter, Grunger und Sludger gucken – und alle bester Laune! Meine Kleidung musste ich nach dem Gig auswinden und fiel nach einem Mitternachtssnack ins Bett.

Am Morgen war ich früh wach, hab nochmal die Dusche besucht und gab dann Karlsruhe im Navi ein. Nun war aber Freitag, Pfingsten und ich musste in den Süden. Totales Chaos wohin man blickte! In Idstein machte ich ne Pause und hab mir das Kaff angesehen, wunderschöne Altstadt und was zu Essen gab es auch. In Karlsruhe dann die Sitze abgeliefert, ein Bier getrunken und weiter in die Heimat.

Dort war dann nicht viel Entspannung geboten, denn am nächsten Morgen haben wir uns in den Volvo gesetzt und fuhren runter nach Österreich. War wohl immer noch Pfingstverkehr und so zog es sich ultra zäh über den Fernpass. In Innsbruck haben wir dann unser Hotel bezogen und haben uns die Stadt angesehen, sind etwas am Inn entlangspaziert und haben zu Abend gegessen. Die Innenstadt von Innsbruck ist momentan Baustelle soweit das Auge reicht, sodass wir am nächsten Morgen nach dem Frühstück einfach weiterfuhren. Über den Brenner nach Südtirol – denn der Timmelsjoch-Pass steht schon lange auf dem Programm. Unterwegs gemerkt, dass der noch geschlossen ist und so fuhren wir eben den Jaufenpass. Irgendwo gab es dann leckere Pizza und dann ging es weiter über den Reschenpass. Den aktuell furztrockenen Reschensee begutachtet, dort ein wenig spaziert und wieder Pizza gegessen. Spät am Abend dann zurück über den Fernpass und in die Heimat – diesmal ganz ohne Stau!

Und dann war endlich mal wieder Zeit für Festivals! Zuerst ging es mit Herrn A. nach Stuttgart zum SBÄM Fest ins Wizemann. Zum Glück alles indoor, denn der viele Regen nervt seit Tagen. Nach dem Check-in im Hotel ging es dönern und dann zum Festival. Leider wenig los gewesen, dafür aber viele nette Gesichter getroffen und an Tag 1 folgende Künstler*innen gesehen: Silent Trouble, Uli Sailor, Minus Youth, Hell & Back, Bike Age, Be Well, Nofnog, One Step Closer, H2O und Sick of it All. Trotz großer Sektlaune und Bierdurst nur wenige Bands verpasst und nach erneuter Dönerei ins Bett gefallen.

Tag 2 auf dem SBÄM Fest in Stuttgart startete dann ein wenig verkatert und wir marschierten zu Fuß zur Wichtel Brauerei ganz in der Nähe. Leckeres Essen, Bier und ein bisschen Wein machen ein Frühstück zu etwas ganz feinem. Gelungener Start in den neuen Festivaltag und dann aber ab zu den Bands. Es war wieder sehr wenig los, es füllte sich eigentlich nur zu den Headlinern ein bisschen. Auf die Ohren gab es: Zystem, Berlin 2.0, DFL, Pogendroblem, Thomas Nicholas Band, Not on Tour, Mad Caddies, Goldfinger – den Rest hatte ich verpasst, der Sekt war wieder lecker. Nach Goldfinger wurden wir recht schnell herausgekehrt, sodass ich noch mit eine Horde Punks ins Goldmarks nach Stuttgart ging. Kaltgetränke und Punkrock bis in die Morgenstunde stand auf dem Programm. Schön war das!

Emmerich live in Regensburg
Regensburg
Clowns live in Bregenz, Österreich
Ijzevoorde, Niederlande
Der Dom von Münster
Mantar live in Münster
Altstadt von Idstein
Innsbruck, Österreich
Jaufenpass, Italien
Reschensee, Italien
Blindsee, Österreich
DFL live @ SBÄM Fest, Stuttgart

april 2024

Direkt zu Anfang des Aprils gab es Musik auf die Ohren. DEATHCAPS und THE IMPRUDENCE live in Heidenheim. The Imprudence sind alte Hasen im Geschäft aus Aalen und Deathcaps spielen Psychobilly & ganz viel Punkrock, kommen aus London und nach dem Gig trafen wir uns zufällig auf Kneipentour in Heidenheim. Ging dann natürlich bis in die Morgenstunden, ich wackelte zu Bett und die armen Schweine von den Deathcaps durften dann noch weiter nach Belgien fahren.

Den ersten Sonntag haben wir genutzt, um am Kadett und am Agila die Räder zu wechseln. Außerdem habe ich zwei Tage vorher den neulich gerissenen Kupplungszug austauschen lassen. Das bisher verbaute Provosorium hielt nun 7 Jahre – guter Schnitt. Wäre das auch nun erledigt & Zeit für einen Spaziergang war auch noch drin! Endlich Spießer!

Und dann war schon wieder Wochenende – Zeit um das Tanzbein zu schwingen. In Ulm gab es in der Beteigeuze ein kleines „Kein Bock auf Nazis“-Festival mit NOFNOG, MELONBALL, HELL & BACK und den NECKARIONS. Lecker Punkrock! Mich dort mit Herrn A. getroffen, Bier getrunken und zu den beinahe viel zu lauten Neckarions den Pogomodus angeworfen. Hell & Back anschließend verpasst, weil Labern vorm Club einfach wichtiger ist und pünktlich zu Melonball haben wir dann den Moshpit wieder entflammt. Danach noch zu Nofnog ordentlich randaliert, draußen dann wieder ewig verquatscht um am frühen Morgen nachhause zu kommen. Ein Tag wie jeder andere.

Abends ging es dann weiter zu ISIDOR SR, TFNRSH und FOGDRIVER in Heidenheim. Isidor SR ist ein Solokünstler mit Bassgitarre und Rhythmen aus der Dose. Irgendwie Psychedelic oder so, war jedenfalls nett anzusehen, aber mein Geschmack is halt doch ein anderer. Danach spielten TFNRSH aus Tübingen, eine rechte junge Band ohne Gesang, irgendwo zwischen Space-Rock und Progressiv. Auch nicht so meine Tasse Tee, aber ein Blick über den Tellerrand schadet ja nie. Anschließend hätten noch Fogdriver gespielt, aber ich bin einfach nachhause ins Bett, die kurze Nacht vom Vortag hing mir noch in den Knochen.

Und dann folgte ein Ausflug in die Pfalz zu meinem lieben Herrn W. Ich sammelte ihn ein und wir fuhren rüber nach Frankreich. In Wissembourg sind wir ein bisschen herumspaziert, haben in einer schmierigen Bar ein Glas Wein genossen und snackten dann Flammkuchen. Danach zurück in die Pfalz nach Edesheim. Es gab wieder leckeren Wein und nochmal Flammkuchen. Beim nächsten Winzer in der Nachbarschaft dann nur Wein. Herrn W. habe ich nach diesem wundervollen Date Nachhause gebracht und fuhr dann weiter nach Karlsruhe zu Familie R. Dort habe ich einen dritten Flammkuchen vertilgt und schon ging es wieder in die Heimat. Flammkuchen brauche ich so schnell keinen mehr.

Weiter ging es erneut mit Livemusik in Rottenburg am Neckar. Super viel Stau, sodass ich Herrn A. beneidete, der mit den Öffis anreist. Angekommen ist er dann aber nie. Wegen kaputtem Zug oder so schließlich in Wendlingen gestrandet und so versorgte er sich beim Rewe um die Ecke mit Bier. Ich hatte es geschafft zum Klausepunk 2024. Vier Bands stehen heute auf dem Programm und weil Herr A. es nicht geschafft hat, bin ich ganz alleine. Undzwar so richtig. Die anderen Gäste nämlich konnte man an 1-2 Händen abzählen. Den Start machte THE WORM REDUCER aus Reutlingen. Garage-Punk auf die Ohren, ich bin zugleich die erste und auch letzte Reihe im Publikum und der Tonmensch scheint gar nicht so recht zu wissen, was er da tut. Aber egal – Auftritt ging klar und das Bier ist schön kühl. Dann traten RAMPAGE KIDS auf. Schöner Deutschpunk, der Ton machte immernoch Ärger und zur dritten Band dann HYSTERESE. Wegen denen war ich da & es standen immerhin vier Personen in der ersten Reihe und es wurde getanzt. Ton machte immernoch Ärger und als vierte Band betraten PRODUZENTEN DER FROIDE die Bühne. Nach drei Songs habe ich mich verpisst, weil das so gar nicht mein Sound ist. Skins die O!-Punk spielen dürfen sich gerne andere anhören. Nach zwei mühsamen Stunden Heimweg konnte ich dann endlich zu Bett.

Tags drauf – völlig unausgeschlafen – fuhr ich dann mit meiner Fro!ndin nach Stuttgart. Erstma gab’s Kaffee & Kuchen, machen alte Leute ja so. Danach Spaziergang zur Dönerbutze des Vertrauens. Hatten wir beide als lecker in Erinnerung. War es aber nicht, also Abgammeln in der Sonne und am Abend ins JuHa West zum Shoreline Album-Release Konzert. Vorband machten ATTIC STORIES, aber wir zogen es vor, draußen herumzulungern. Herr A. hat es heute auch geschafft und schwärmte von seinem schönen 5-Stunden Ausflug gestern. SHORELINE aus Münster machen Emo-Punk und das fast ausverkaufte JuHa hat sich schon beim ersten Song in einen verschwitzten Backofen verwandelt. Geiler Gig – wir schmiedeten sofort Pläne um sie bald wieder zu sehen. Der Heimweg dann super stressig, weil die Bullen meinten, die gesamte Autobahn zu sperren um eine „Kontrolle“ durchzuführen. 1,5 Stau in dem einen die Augen zu fallen ist gar nicht so geil mitten in der Nacht. Da blieb nur Verachtung für dieses Gesindel!

Melonball live Ulm
Deathcaps live in Heidenheim
TFNRSH live in Heidenheim
Wissembourg, Frankreich
Wissembourg, Frankreich
Hysterese live in Rottenburg
Shoreline live in Stuttgart

märz 2024

Auch der März hatte für uns wieder ein bisschen was zu bieten und los ging es direkt am 02.03. – ich warf in Karlsruhe meine Gattin aus dem Kadett und fuhr dann weiter nach Rüsselsheim. Dort war Alt-Opel Teilemarkt und Modellautobörse. Habe nur kurz mit R. aus Rü. gequatscht, einige Euros ausgegeben und mir ein paar Altopel angeguckt, dann musste ich auch direkt zurück nach Karlsruhe. Dort stand der Geburtstag der Patenkinder an. Am Sonntag drauf dann der 30. Geburtstag von Herrn J. – bin ich ja generell Fan von, an einem Sonntag in den Geburtstag reinzufeiern. Der Montag verlief natürlich dann nur schleppend. Dann kam noch Besuch aus Österreich und für uns war es mal wieder Zeit für eine Flugreise.

Früher hat man mich ja nur extrem selten in Flugzeugen gesehen, letztes Jahr waren wir schon in Schottland, in Irland und kurz vor Kriegsausbruch für drei Wochen in Israel. Immer mit dem Flugzeug, stets ausgestattet mit Mietwägelchen und einer Träne vom Kadett im Auge.

Nun fuhren wir nach Frankfurt, haben meinen silbernen Volvo ins Parkhaus gestellt und sind dann per Direktflug nach New York gereist. Nach acht Stunden Flug kamen wir schließlich an und fuhren mit einem Uber direkt in unser Hotel in Williamsburg. Wir spazierten dann noch an den East River und huschten zeitig ins Bett. Am nächsten Tag ging es mit der U-Bahn nach Manhattan, wir fuhren mit dem Aufzug auf das Rockefeller Center und genossen den spektakulären Blick auf Manhattan, den Central Park und das viele Wasser. Anschließend St. Patricks Cathedral, Times Square, Central Park und immer viel Essen. Den Abend verbrachten wir in Brooklyn, Williamsburg, glotzten wieder auf den East River, schauten auf die Skyline bei Nacht und bewunderten die imposante Williamsburg-Bridge.

Tags drauf dann SoHo und runter in den Financial District. Besuch des Ground Zero, des World Trade Centers und anschließend auf die Brooklyn Bridge. Weil eh nie Zeit ist für Verschnaufpausen, ging es weiter nach Chinatown und Little Italy, dann zur Grand Central Station und zum Riesen-Kaufhaus Macy’s. Wieder mit schweren Beinen zu Bett und am Morgen direkt zu den Fähranlegern im Süden. Wetter leider bewölkt und wir schnappten uns eine kostenlose Fähre rüber nach St. George. Wir fuhren an der Freiheitsstatue vorbei, warfen ein Auge drauf und nahmen denselben Weg wieder zurück nach New York. Danach wieder Chinatown und dann nach Chelsea. Schlendern über den Markt und über die High Line stand auf dem Programm. Abend dann versucht in Little Italy zu Essen, die super aufdringlichen Pseudoitaliener waren dann aber zu nervig, sodass wir irgendwo anders richtig beschissen gegessen haben.

Der nächste Tag begann mit einem Besuch im American Museum of Natural History. Beeindruckend groß, aber war man in einem Naturkundemuseum, war man sowieso in allen und dürfte alles gesehen haben. Abends bin ich dann nach East Brooklyn, zeigte mich entzückt darüber, dass die Gentrifizierung hier noch auf sich warten lässt und ging dann ins Elsewhere zu SPINRTS und als Support SLOW FICTION. Das Konzert war ein Zusatzgig für die schnell ausverkaufte Show am morgigen Tag und ich stand auf der Warteliste für ein Ticket – 30min. vor Einlass bekam ich sogar eines! Konzert war hervorragend, das Publikum völlig aus dem Häuschen und bei Bierpreisen von 15$ fiel es leicht, einfach nichts zu saufen.

Am nächsten Morgen fuhren wir direkt nach Brighton Beach. Bisschen aufs Meer geglotzt, gegessen und dann ging es wieder nach Chinatown und auf die Manhattan Bridge. Nachmittags sind wir dann wieder nach East Brookyln, haben gegessen und für mich ging es dann auf das zweite Konzert mit SPRINTS und SLOW FICTION im Elsewhere. Dort habe ich viele bekannte Gesichter von gestern wieder getroffen und scheinbar hat sich herumgesprochen, dass ein Deutscher zugegen ist. Ich bekam so manches Bier ausgegeben und hatte wieder einen fantastischen Abend mit den SPRINTS aus Dublin. Von den 5 Gigs waren neben Amsterdam die beiden in New York ganz klar die Highlights. Berlin auch erstaunlich gut und München wie gewohnt das Schlusslicht.

Der nächste Tage bestach mit Regen und Flutwarnungen auf den Smartphones. Es schüttete wirklich wie aus Eimern und wir verpissten uns irgendwann mit dem Taxi an den JFK Internationale Airport. Nach einer Woche New York rief die Heimat wieder und wir flogen zurück nach Frankfurt.

Ansonsten ging es im März noch mit Freunden und den Kindern in das Unimog-Museum nach Gaggenau. Dort war ich vor ein paar Jahren schon einmal, war wieder nett zu sehen und im Anschluss waren wir noch für Bier, Burger und Wein in Karlsruhe. und nun steht der April auf dem Programm und damit hoffentlich so richtig Frühling!

Alt-Opel Teilemarkt, Rüsselsheim
Alt-Opel Teilemarkt, Rüsselsheim
East River & Skyline Manhattan, New York
Blick auf Central Park vom Rockefeller Center, New York
Blick auf Empire State Building, New York
Manhattan, New York
Williamsburg Bridge, New York
Ground Zero, New York
Financial District, New York
Sprints live in New York
Blick von Manhattan Bridge, New York
Unimog Museum, Gaggenau