Der Juni startete gut mit dem Wasted! Open Air in Obernzenn. Herr A. kam mit dem Zug nach Heidenheim, stieg dem Kadett zu und ab auf die Autobahn. Beim Wasted! angekommen, war auf dem unteren Campingplatz eigentlich alles voll oder besser gesagt, die ollen Turbojugend-Deppen haben halt alles reserviert für irgendwelche Nachzügler. Abgesehen davon, waren das auch durch die Bank unfreundliche Idioten, sodass wir sofort wieder umgezogen sind auf den etwas weiter entfernten Wohnmobilstellplatz. Dort direkt in die Nachbarn verliebt – gute Entscheidung gewesen! Meine Wacken-Bekanntschaft P. ist auch angereist, standesgemäß mit dem Motorrad und ohne Zelt. Sehr löblich! Und schon spielten auch die ersten Bands, verpasst habe ich an Tag 1 direkt gar keine: Krood, Godsleep und The Roughneck Riot. Anschließend ging die Party am Zeltplatz einfach weiter bis in die Morgenstunden.
Tag 2 auf dem Wasted! Open Air in Obernzenn. Herr P. hat einfach im Gras gepennt und das obwohl die Temperaturen recht nahe an den Gefrierpunkt gingen. Voller Ehrfurcht verabschiedete ich mich, denn er machte einen Tag Pause und kam dann am Samstag erst wieder. Mit Herrn A und dem Sänger von Atemnot gingen wir dann mit dessen Hunden Gassi – und zwar ins Dorf hinein nach Obernzenn. War ganz nett dort, viel Fachwerk und Idylle. Außerdem haben wir eine Dorfbeutz gefunden, wo es dann etwas flüssiger zuging. Neben Selbstgebrannten gab es aber auch Gezapftes und Essen. Zurück am Festival habe ich das Konzert von MARCH gesehen und ging dann zum Zeltplatz. Frau A. und Herr J. aus Bamberg sind nämlich angereist und direkt gab es einigen Schnaps, sodass ich dann auch schön früh zu Bett gegangen bin.
Tag 3 startete erneut mit einem Bibbern, die Nächte waren extrem kalt und die Dusche am See kam mit Gletscherwasser daher. Nach dem Frühstück machte ich mich mit Herrn A. wieder auf zu unserer Dorfkneipe. Diesmal aber direkt getrampt und das erste Auto nahm uns sofort mit. Es gab wieder leckeres Essen, einige Kaltgetränke und so starteten wir ganz angenehm in den letzten Tag. Bands am dritten Tag für meine Ohren: Dumb Bats, N.T.Ä., Birds View. Die restliche Zeit verbrachte ich mit Quatschen, Essen, Trinken und diversem Unfug und am nächsten Tag haben wir schon relativ zeitig zusammengepackt und das schöne Wasted! verlassen. Das war ein wirklich schönes, mit viele Liebe veranstaltetes Festival. Da gehe ich gerne wieder hin!
An einem Montag dann habe ich meinen silbernen Volvo frisch getüvt. Hat er auch anstandslos bestanden und Abend kam Herr M. vorbei, dessen Besuch in ein Trinkgelage mutiert ist. Etwas blöd, weil wir tags drauf nach Italien fuhren. Die Fahrt zog sich ewig, sodass wir erst am späten Abend im Hotel an der Westküste vom Gardassee angekommen sind. Abendessen gab es aber noch & so konnten wir gesättigt das Bett besteigen.
Am nächsten Tag war es etwas bewölkt, also beschlossen wir nach Limone zu fahren und uns dieses Kaff anzugucken. Nett anzusehen, ein wenig umherspaziert, Schnaps getrunken und schlecht gegessen. Den restlichen Tag haben wir lesend vor unserem Haus direkt am See verbracht. Auch die darauffolgenden Tage haben wir exakt damit verbracht. Hier und da ein bisschen geschwommen und ansonsten nur gelesen. Sehr angenehm, mal nichts zu tun. Wurde dann irgendwann aber auch langweilig und zum Glück stand die Heimreise an.
Anstatt direkt nachhause zu fahren, haben wir uns einen winzig kleinen Umweg über Verona gegönnt. Dort gab es leckeres Frühstück, wir haben uns den völlig sinnlos-doofen Balkon von dieser Julia angesehen, sind durchs Museum gewackelt, haben sämtliche Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet und so wurde die Bettgehzeit mal wieder nach hinten korrigiert.






































