geurlaubt

Die letzten Tage haben wir zwischen Merzouga und Zagora verbracht, in der Sonne geschwitzt, sind mitten in der Sahara in einem Pool geschwommen und haben einfach mal die Seele baumeln lassen.

In Zagora ging es für uns ähnlich weiter. Wieder unter Palmen – Bücher lesen und ganz arg viel Relaxen. Dort haben wir auch direkt die Wäsche gewaschen und im Kadetten für etwas Ordnung gesorgt.
Vor Ort habe ich auch ein kleines Miniaturmodell vom Kadett anfertigen lassen und war überrascht, dass der Erbauer das Auto so gut getroffen hat, obwohl er es nur kurz in Augenschein nahm. Tags drauf fanden wir uns in einem klapprigen Renault R4 wieder, geplagt von Zündaussetzern und der verrückten Fahrweise des Besitzers.
Mein Modell holten wir in dem Haus des Modellbauers ab und bekamen einen kurzen Einblick hinter die Fassaden – ausgesprochen interessant.

Anschließend – ich habe nichts anderes erwartet – fuhren wir zur Verwandschaft des Renaultfahrers. Dass hier keiner miteinander verwandt ist, war mir natürlich direkt klar. Dennoch freute ich mich sehr, denn schon länger wollte ich mir ein Teeservice kaufen. Schnell entdeckte ich die Objekte meiner Begierde – eine große Kanne, zwei Gläser und ein Tablett. Nichts davon made in China. Die Unterschiede habe mich mir zeigen lassen und wir nahmen platz um über den Preis zu feilschen. Es dauerte lange bis wir uns einig waren & ich denke der Preis war dann für beide fair. Ich bekam viel Lob & Anerkennung für mein Verhandlungsgeschick und der Verkäufer meinte dass man an Europäern normalerweise besser verdient.

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