collapse de strasbourg

In Straßburg angekommen stehe ich schon recht schnell kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Es ist wirklich die klügste Idee zwei Tage vor Weihnachten in diese unbändige Weihnachtsstadt zu fahren. Mit dem Verkehr läuft es relativ locker, aber in einem Parkhaus nahe dem Zentrum verzweifle ich schier gar. Es dauert ewig bis ich einen Platz finde und zu allem Überfluss müssen wir dann auch noch mit unserem Gepäck durch eine Shoppingmall. Die Hölle.

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Unser Hotel liegt in der Innenstadt am Kléberplatz und so marschieren wir das kurze Stück um kurz vor dem Stadtgürtel aufgehalten zu werden. Die gesamte Innenstadt ist hermetisch abgeriegelt. Alle Fußgänger werden kontrolliert, Taschen werden durchwühlt und natürlich auch unser Reisegepäck. Keine Ahnung ob das dem Franzos‘ ein Gefühl der Sicherheit vermittelt – ich jedenfalls könnte direkt kotzen und bin noch genervter, als ich es ohnehin schon war.

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Nachdem wir eingecheckt haben treiben wir direkt durch die Stadt. Ganz Straßburg ist in einen unglaublichen Weihnachtskitsch verfallen. Alles ist wild dekoriert und wo man hinblickt gibt es Weihnachtsmärkte. Ist irgendwie ganz nett anzusehen, aber halt auch von allem Zuviel und ganz besonders schlimm sind die furchtbar vielen Menschen. Wir durchqueren im Zickzack die ganze Stadt, snacken hier und da ein wenig, verkosten Glühwein und verschwinden am Abend in den Betten.

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Nach einer ruhigen Nacht geht es dann weiter in die Pfalz. Über Weihnachten werden wir nun hier bleiben, Familie und Freunde besuchen, manchen Wein entkorken und etwas abschalten.

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