rallye 2021

Heute startet unsere alljährlich Winterrallye für Young- und Oldtimer aller Art. Im Gegensatz zu vermutlich allen anderen Veranstaltungen können wir von uns behaupten, auch 2020 trotz Lockdown stattgefunden zu haben. So findet sich in unserer Historie keine Lücke.

  • 2012 – 2 Autos / Monaco & Nizza
  • 2013 – 4 Autos / Monaco & Nizza
  • 2014 – 14 Autos / Monaco & Nizza
  • 2015 – 23 Autos / Monaco & Nizza
  • 2016 – 7 Autos / Malmö / Schweden
  • 2017 – 8 Autos / Florenz, Italien
  • 2018 – 6 Autos / Krakau, Polen
  • 2019 – 6 Autos / Colchester, England
  • 2020 – 2 Autos / Breslau, Polen

Letztes Jahr fuhren wir wegen Lockdowns und so einem Kram mit lediglich zwei Fahrzeugen und besuchten einfach die anderen Rallyeteilnehmer in Deutschland um mit ihnen zu feiern. Zwischendurch machten wir ein paar Abstecher nach Breslau, Dresden, Friedrichshafen, Freiburg und nach Frankreich. So kamen eine menge Kilometer zusammen auf die extra hierfür angeschafftem Schrottautos.

Dieses Jahr ist das Regelwerk wieder um einiges lockerer, ich entschied mich für lediglich zwei Regeln. Mindestalter des Fahrzeuges 20 Jahre und ein absolutes Xenon-Verbot. Ansonsten gibt es heuer ein paar andere Specials, schließlich feiern wir 10-Jähriges! So gibt es wieder Aufkleber für die Fahrzeuge und unterwegs einige Gewinnspiele für die Teilnehmer, außerdem darf der Kadett wieder ran. Ich packe nun zusammen, kleistere die Frontscheibe mit Vignetten zu und dann kann es auch schon losgehen.

Das Startfeld für dieses Jahr:

  • Opel Kadett E (Heidenheim)
  • Opel Senator B (Heidenheim)
  • Mercedes S-Klasse (Merzig)
  • Volvo 850 (Erding)
  • Opel Vectra (Merzig)
  • VW Golf III (Heidenheim)
  • VW Golf II (München)
  • Opel Rekord C (Hammelburg)

fulda – voll da

Wir sind heute in aller Frühe nach Fulda gefahren um uns dieses hessische Dorf einmal anzusehen. Am Stadtrand geparkt machen wir uns dann auch direkt auf eine kleine Erkundung durch die Innenstadt. Das alte Rathaus sieht ganz entzückend aus und auch den Dom sowie das Schloss samt Parkanlage machen wir unsicher. Ganz nett anzusehen, doch leider ist das restliche Fulda nur bedingt sehenswert.

Neben den paar Sehenswürdigkeiten gehen wir ein wenig shoppen, kaufen unnötigen Unrat und der Italiener um die Ecke versorgt uns mit Pasta, sodass wir am Abend schließlich wieder nachhause fahren können.

Tags drauf machen wir im Grunde wieder dasselbe – nur heute sind wir in Schwäbisch-Gmünd. Dichter, fetter Nebel umarmt sämtliche Sehenswürdigkeiten & so bleibt uns kaum anderes über auch hier nur sinnlos zu Shoppen – immerhin steht die Adventszeit vor der Tür.

karlsbuhuuu!

Schon wieder sind wir auf dem Weg nach Karlsruhe – ich setze meine Freundin zum Frühstücken ab und gehe dann in ein paar Spielwaren- und Modellbauläden. Irgendwo muss ja das viele Geld hin, das die Kulturbranche nicht mehr will. Nachdem ich einige Läden geplündert habe, geht es noch zum Messplatz auf einen Flohmarkt. Der ist riesengroß und zu meinem Bedauern steht das Substage nebenan noch immer. Auch hier werde ich fündig, kaufe einigen Messikram und fahre dann zu Familie R.

Gemeinsam gehen wir in die Innenstadt, essen beim Araber um die Ecke und spazieren dann durch den Schlosspark. Hier fährt auch eine kleine Diesel-betriebene Lokomotive und bringt uns durch den gesamten Schlosspark. Anschließend holen wir uns noch tonnenweise Burger und dann geht es nachhause – dort wartet bereits Herr M. mit viel Vodka und einer kleinen Hausparty, die bis in die Morgenstunden gehen soll.

wieder jung sein

Ich habe Dutzende Tickets von der Liedfett-Tour 2020 hier rumliegen. Der erste Lockdown hat sie leider abgesagt und nun findet sie tatsächlich statt. Immerhin ohne Sitzplätze aber dafür je nach Bundesland mit teilweise völlig absurden Regeln. Den ganzen Clubs und Veranstaltern scheint es ja immer noch prächtig genug zu gehen um diesen Blödsinn mitzumachen, sodass ich guten Gewissens alle Karten wieder zurückgebe und lediglich 2 „Heimspiele“ mir ansehen werde – mit dem Wissen, dass wir entweder rausfliegen oder es total blöd wird.

So fahren wir nun nach Karlsruhe, plündern dort einen Supermarkt und checken im Hotel ein. Dort genießen wir einige Kaltgetränke, zechen anschließend in einer Kneipe und gehen dann ins Substage. Ist heute deren allererster Abend mit geöffneter Pforte und ich befürchte Schlimmstes. Noch während Lukas Uecker – der „Vorband“ – fliegen wir hochkant raus. Ist natürlich logisch, ein Punkkonzert mit Abstand und Maske. Zum Trinken darf man die zwar abnehmen, dem Substage ists aber einfach lieber wenn, man gar nichts trinkt. Schade, dass der Saftladen die Pandemie überstanden hat – wir gehen dann bald zu Bett.

Von Karlsruhe geht es dann nach Augsburg – Hausparty bei einem Freund. Es kommt „Ruhetag“-Feeling auf, ähnlich den großen Liedfett-Touren vergangener Zeiten und tags drauf bin ich etwas wackelig unterwegs nach Ulm zum nächsten Liedfett-Konzert. Nach einem leckeren Essen beim Italiener gehen wir ins Roxy – auch hier gelten Kretschmanns Deppen-Regeln, nur hat das Roxy im Gegensatz zum Substage keinen Stock im Hintern. Das Konzert läuft ganz normal über die Bühne, die meisten tragen wenn überhaupt nur halbherzig eine Kinn-Bedeckung und im Pogo ist an Maske und Abstand sowieso nicht zu denken. Es macht richtig Laune aber klar ist auch, das bleibt für 2021 mein erstes und letztes Konzert. Diesen beschissenen 3G-Faschismus und die unsinnigen Regeln mache ich kein zweites mal mit und werde auch einen Teufel tun, irgendwen der da mitspielt mit meiner Kohle zu unterstützen.