lass die seele baumeln #3

Nach dem Frühstück haben wir Lust auf Wellness – das ist wegen Corona aber gar nicht so einfach, denn ohne Reservierung hat man quasi keine Chance und so spazieren wir ein bisschen, genießen dann Kaltgetränke und werfen uns wieder auf die Fahrräder. Heute bleiben wir sogar trocken und machen die Dünen auf den Bikes unsicher.

Am Abend fahren wir erneut nach Noordwijk, essen dort und lassen den Abend am Meer ausklingen. Ich bade wieder viel, spiele Wal und dann geht es wieder in die Betten.

Am Morgen soll es dann wieder nachhause gehen und nach endlosen Stunden auf der Autobahn klappt das dann auch. Seit Holland vernehme ich nur leider eigenartige Geräusche aus dem Motorraum des Kadett, denke aber dass sich das wie so oft gut wegignorieren lässt und hoffentlich nicht schlimmer wird.

lass die seele baumeln #2

Nach dem sehr leckeren Frühstück verschwinden wir wieder in den Dünen und marschieren dann am Meer entlang bis nach Noordwijk. Immer wieder verliere ich Kleidung und verschwinde im Meer – das Sturmtief werkelt noch immer recht stark, im Wasser aber ists angenehm.

Die Strandkneipen haben geöffnet, sodass wir uns mit Kaltgetränken stärken können. Anschließend sehen wir uns die Innenstadt an, kaufen manchen Unfug, essen zu Abend und marschieren wieder zurück in unser Hotel.

Am Morgen hat es dann etwas aufgeklart und nach einem ausgiebigen Spaziergang inkl. massiver Regendusche mieten wir uns Fahrräder und brettern über die Dünen. Auch hier überrascht uns wieder ein fetter Regenschauer und ich habe längst vergessen, wie es sich anfühlt trocken zu sein. Pitschnass kommen wir zurück zum Hotel, ich trinke ein Bier und wir machen uns mit dem Kadett auf den Weg nach Noordwijk, um dort wiedermal zu essen.

Den Abend inklusive Sonnenuntergang verbringen wir dann wieder am und im Meer, toben uns aus und fallen dann in unsere Betten.

lass die seele baumeln

Uns dürstet es nach ein wenig Urlaub und auch die Grazien H. und U. täten gern wieder ans Meer. Reiseverbote, geschlossene Grenzen, irrsinnige Quarantäneregeln – all das lässt uns dann relativ spontan nach Holland fahren. So müssen wir nicht in Quarantäne, nahezu alles hat geöffnet und Masken kennt dort sowieso keiner.

Nach vielen Stunden Fahrt kommen wir schließlich in Holland an, checken im Hotel ein und marschieren ein wenig durch die Dünen. Sturmtief Kirsten bläst uns ordentlich Sand in die Fressen und irgendwann erspähen wir schließlich das Meer. Ich stülpe mir die Hosenbeine hoch und verschwinde im Nass – das Wasser ist sogar wärmer als die Lufttemperatur, richtig kuschelig.

Wir spazieren noch ein wenig am Meer entlang, watscheln durch die Dünen und sind dann wieder in unserem Hotel. Das Abendessen besteht heute aus den Proviant-Resten und dann fallen wir auch schon zu Bett.

kadettfeetz

Für dieses Wochenende hat Herr B. nach Niederbayern eingeladen. Da sollen sich unter strengster Einhaltung der Coronamaßnahmen eine handvoll Kadett-Piloten treffen. So fahre ich am Morgen in die Oberpfalz, dort warten schon Frau S. und Herr M. ihre Kadetten putzend auf mich. Anschließend sammeln wir noch einen Kadett E ein und dann geht es im Konvoi nach Patersdorf. An einer Scheune versammeln sich rund 25 Kadetten, es wird bestaunt, gefachsimpelt und ein paar Stunden später wird das Treffen vom Regen beendet.

Die meisten fahren wieder nachhause und ein paar Hartgesottene kommen mit zu Herrn B.’s Werkstatt. Auf dem Hof kann man wunderbar campieren, ein Grill und Kaltgetränke stehen auch bereit und so feiern wir bis in die Morgenstunden, ehe es völlig entkräftet nachhause geht.