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Im Kaufhaus angekommen gehen wir ausnahmsweise nicht shoppen sondern in das dortige Museum „Die Welt der DDR“. Dass es in einem Kaufhaus untergebracht ist, hätte uns eigentlich schon zu denken geben und so wundert es kaum, dass das Museum einige DDR-Fahrzeuge und überwiegend Krempel beherbergt. Ganz nett anzusehen, mehr dann aber auch leider nicht. Anschließend essen wir noch bei einem Japaner und flüchten dann auch schon in unser Bett.

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Am Morgen fahren wir in die Nähe von Pirna und marschieren dort auf die Felsenburg Neurathen und die berühmte Bastei. Eine beeindruckende Landschaft hier in der sächsischen Schweiz und eine spektakuläre Burgruine hier auf den Bergen.

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Als wir dann soweit alles gesehen haben fahren wir noch bei Sven vorbei.
Der wohnt hier ganz in der Nähe, hat Kaffee gekocht und so halten wir einen kleinen Plausch, bis wir schließlich dann nach Hause fahren und unsere kleine Osttour beenden.

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Nach ein paar Tagen in Danzig ist heute wieder Fahrtag – nach dem Frühstück geht es in den Kadetten und nach 600 Kilometern stehen wir pünktlich zum Sonnenuntergang an der Elbe in Dresden.

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Wir hatten noch einen Hotelgutschein für Dresden übrig und so sehen wir uns jetzt noch drei Tage hier um. Nachdem wir eingecheckt haben gehen wir noch einmal shoppen und dann zu Bett.
Der Morgen hält für uns einen ausgiebigen Spaziergang bereit. Mit dem Auto fahren wir in die Stadtmitte und gucken uns Zwinger, Semperoper und all den anderen Dresdener Kitsch an. Meine Begeisterung für die Stadt hält sich ziemlich in Grenzen. Überall wird noch wiederaufgebaut und als wir die Frauenkirche besteigen, denke ich mir dass sie das doch besser sein lassen sollen. Die Frauenkirche ist ja fürchterlich, der Ausblick von oben dann aber ganz okay.

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Als wir genug von der Innenstadt haben, fahren wir zum großen Garten und spazieren hier noch ein wenig, ehe es weiter zur Molkerei Pfund geht. Der schönste Milchladen der Welt – das stimmt sogar. Aber Lust auf Milch oder gar Käse habe ich nun wirklich nicht und wir werfen noch einen Blick auf den jüdischen Friedhof. Der ist leider nicht frei zugänglich und so fahren wir in ein Kaufhaus.

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Wir sind heute auf der Westerplatte – hier beging der Überfall auf Polen und damit der zweite Weltkrieg. Hier kann man die Geschichte hautnah erleben. Neben einigen ehemaligen Munitionslagern gibt es Denkmäler, eine Menge zu lesen und einen weitläufigen Park.

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Anschließend gehen wir in Danzig essen und besuchen dann das Museum „Europäisches Zentrum der Solidarność“. Die Anlage bildet eine Einheit aus einem Museum über die Gewerkschaft, ihrem Zentralarchiv, einer Multimedia-Bibliothek sowie einem Bildungszentrum. Mittels eines Audioguides durchquert man das Museum und erhält so alle wichtigen und interessant aufgearbeiteten Informationen. Das bisher erste Museum über die Sowjetunion und deren Untergang, das mich nicht einschlafen ließ.

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Nach einigen Stunden spuckt uns das Museum wieder aus und wir hüpfen noch einmal in eine dieser Shoppingmalls. Kram kann man immer gebrauchen.

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Nun gehen wir in das Archäologische Museum von Danzig, beklettern den dazugehörigen Turm und genießen die Aussicht über Danzig. Das Archäologische Museum selbst holt mich erwartungsgemäß nicht so ab. Mich interessiert das meiste des ausgebuddelten Krams überhaupt nicht und so recht verstehe ich auch nicht, wie es sein kann dass all der afrikanische Kram überhaupt hier herumliegt. Das hat in Polen und auch sonst in all den europäischen Museen überhaupt nichts zu suchen.

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Nun fahren wir noch rüber nach Sopot und unternehmen einen kleinen Spaziergang am Meer. Die Ostsee liegt ganz ruhig da, die Möwen wuseln wild herum und mir gefällt Sopot an sich überhaupt nicht.

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Anschließend fahren wir zurück nach Danzig, schlendern kurz durch den Klosterpark und plündern noch eben eine Shoppingmall.