weihnachtsrausch

Meiner Gattin täte ein bisschen weihnachtliche Stimmung nicht schaden und so fahren wir heute nach Rothenburg ob der Tauber. Dort ist ja das ganze Jahr über Weihnachten und nun in der Adventszeit ganz besonders.

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In Rothenburg angekommen streunern wir ein wenig durch die Gassen, blicken in so manches Geschäft und stolpern ein bisschen über den Weihnachtsmarkt. wie das halt immer so ist, komme ich nicht ungestreift am Glühweinstand vorbei.

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Auch in der Käthe Wohlfahrt Weihnachtswunderwelt treiben wir uns herum und obwohl ich keinen Dunst habe wofür das alles gut ist, kaufen wir so manchen Dekomist um unsere heimische Wohnung aufzupeppen. Das Jesuskind freut unser Eifer, wir sind um einiges Geld ärmer und fahren nach einer ganz ekeligen Bratwurst wieder zurück nach Hause.

egotronic würzburg

Ich habe mich noch gar nicht so wirklich von England erholt und muss nun schon wieder los. Zusammen mit Marc von Whatabus geht es heute nach Würzburg auf ein Konzert. Marc reist aus der Oberpfalz an und ich schippere mit dem Kadett nach Würzburg. Direkt an der Konzertlocation – dem CAIRO – gibt es leider keine freien Parkplätze und so fällt unsere Wahl auf den Wohmobilstellplatz von unserem letzten Besuch vor Kurzem bei Liedfett.

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Der Platz ist ordentlich gefüllt und wir glühen ein wenig vor, hören Mucke und bestellen mal wieder Pizza. Die schmeckt ganz fantastisch und randgefüllt laufen wir dann rüber ins CAIRO. Egotronic spielen heute in der ausverkauften Bude und heizen ordentlich ein – wie beim letzten Mal perlt schon nach Sekunden der Schweiß und wir haben eine ordentliche Portion Spaß.

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Noch während dem Konzert kommt Herr F. aus Schweinfurt zu Besuch und feiert kräftig mit, als hätten wir das die Tage in England nicht schon ausgiebig getan.
Nach dem Konzert huschen wir noch in eine Disco und feiern wie das so Usus ist bis in die Morgenstunden. Herrn F. wird anschließend verabschiedet und ich nächtige mal wieder im Wohnmobil.
Die Nacht wird leider recht früh für beendet erklärt, da direkt neben uns am Main eine Person vermisst wird und diverse Hundertschaften inkl. Helikopter nach ihr suchen. So fahre ich zeitig nach Hause und Marc wird in ein paar Stunden folgen. Der kommt nun nämlich mit nach Heidenheim um noch eine Kleinigkeit am Bus reparieren zu lassen, ehe er in Bälde auf Wintertour geht.

gentlemen drive #7

In Belgien gibt es noch einen Schrottplatz im Wald den wir uns ansehen möchten. Mitten in der Nacht kommen wir an – wegen ungeklärter Besitzverhältnisse, schlechten Wetters und Dunkelheit ziehen wir dann aber wieder von dannen und auf der Autobahn klingelt dann mein Handy. Der Senator ist liegengeblieben. Die restliche Truppe fährt weiter bis an den nächsten Rasthof und ich drehe um. Am Senator wurde kurz vor der Rallye noch die Bremse – und vieles mehr – gemacht und nun hat sich eine Schraube vom vorderen Bremssattel verabschiedet. Die konnten wir auf der Straße nirgends finden und ohne ist eine Weiterfahrt nicht denkbar. Wir suchen überall an den Autos nach einer brauchbaren Schraube, klingeln in der Nachbarschaft und werden leider auch dort nicht fündig. Bis mir schließlich einfällt, dass die Schrauben meiner Dachzelt-Leiter passen dürften. Die habe ich sogar dabei und tatsächlich haben sie das genau richtige Maß.

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So geht es weiter nach Luxembourg – hier stopfen wir uns die Magen voll, tanken ganz ausgiebig und verabschieden uns schließlich von den Saarländern und zwei anderen Fahrzeugen. Was bleibt sind vier Autos und nun steht uns noch ein langer Ritt bevor. Wie wir auf die Autobahn fahren sehe ich auch schon die Polizei und wie das immer so ist, haben sie mich schnell eingeholt und bitten mich ihnen zu folgen. Die drei anderen tun es mir gleich und so werden wir direkt alle kontrolliert. Die beiden Cops sind aber furchtbar nett, wir bespaßen uns gegenseitig ganz hervorragend und so geht es nach der Kontrolle dann weiter. Nach ein paar Stunden Autobahn verabschieden wir uns schließlich alle und am frühen Morgen falle ich endlich in mein heimeliges Bett.

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Die diesjährige Rallye hat wieder viel Spaß gemacht, aber war wegen der langen Anreise inkl. Fähre natürlich etwas anstrengender als sonst. So blieb zu wenig Zeit für tolle Routen und auch vorab hatte ich leider nicht die Zeit mich um ein besseres Programm zu kümmern – wobei auch ganz klar ist, dass wir viel Spaß hatten auch mit dem „wenigen“ Programm.
Nächstes Jahr dürfte das dann anders werden, denn es geht nach Rumänien und wegen der Entfernung müssen wir noch einen Tag dranhängen. Das entspannt alles ein wenig und ich freue mich schon jetzt auf die Tour.

gentlemen drive #6

Die Nacht war schon wieder enorm kurz und nach dem Frühstück – ich trinke schon wieder einige Karaffen Wasser – ist langsam Aufbruchstimmung. Für heute ist ein kleiner Ausflug geplant. Auch heute haben wir wieder einige Alternativen und die Entscheidung fällt auf eine Stadt am Meer.

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So fahren wir in Kolonne nach Clacton-on-Sea, parkieren die Autos an der Promenade und sehen uns ein wenig um. Sonderbar schön ist es hier nicht gerade und zu unserem Pech fängt es an zu regnen, sodass wir kurzerhand in einem Kinderspiele-Paradies landen. Es gibt Spielautomaten, Boxautos und viele hunderte andere Spielmöglichkeiten. Natürlich gehen wir hier voll auf, verzocken all unser Geld und bleiben sehr viel länger, als es nötig gewesen wäre.

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Im Anschluss gibt es noch Eis, Burger und dann fahren wir wieder zurück nach Colchester, wo der alltägliche Wahnsinn seinen Lauf nimmt. Wieder geht es in die Disco, wieder feiern wir recht ausgelassen und wieder landen wir erst am Morgen in unseren Betten. Völlig sinnfrei wenn man bedenkt, dass schon Bald die Rückreise auf dem Programm steht.

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Am Morgen verlassen wir zeitig unser Hotel und fahren durch den dichten Verkehr nach Dover. Unsere Fähre wird nämlich sicher nicht auf uns warten. Rechtzeitig kommen wir an und befahren das Schiff. Es gibt wieder ein Abschiedsbier und dann fahren wir bis Belgien durch.