unfug tut gut

Marc von Whatabus ist zu Besuch in Heidenheim – natürlich nicht ganz ohne Grund. Nächste Woche möchten wir uns um seinen Bus kümmern und heute geht es nach Ulm zu Frittenbude. Frittenbude machen so etwas wie, öhm – Elektropunk. Nach unzähligen Jahren habe ich die Jungs im Sommer auf Rock am Berg gesehen und so hatten wir kaum eine Wahl uns das Konzert in Ulm anzusehen.

Im Bus fahren wir nun also nach Ulm, ich schlürfe gemütlich Jack Daniels und direkt vorm ROXY parkieren wir, machen ein klein wenig Parkplatzrave und schauen auch bei unserem Stammtürken in Ulm vorbei. Dort schmeckt es wie gewohnt vorzüglich und am Abend begeistert uns Frittenbude aufs Neue. Was für ein Abriss! Tolles Konzert, super Stimmung und weil wir grundsätzlich einfach ziemlich doof sind, fahren wir nach dem Konzert zurück nach Heidenheim und besuchen noch die ein oder andere Kneipe.

Den verkaterten Sonntag nutzen wir dann für eine kleine Wanderung auf der schwäbischen Alb. Leider ist keiner so recht begeistert von meinem Wunsch Pilze zu sammeln und diese dann zu verspeisen. Liegt es daran dass wir alle keinen Plan davon haben? Vermutlich.

Für die nächsten Tag steht dann der Whatabus auf dem Programm. Es sind einige Arbeiten daran zu erledigen, er schreit nach neuer Hauptuntersuchung und für das, das anschließend passiert, muss er schließlich gerüstet sein. Ich ziehe nämlich für 11 Tage in den Bus, lasse den Kadetten zurück und gemeinsam gehen wir in Kürze dann auf Tour.

dösen

Den Toyota haben wir zurückgebracht und zwei Tage lang in Malia am Strand verbracht. Die Wassertemperatur ist super angenehm, die Lufttemperatur sowieso und so faulenzten wir um die Wette.
Heute möchten wir aber wieder etwas weg von Malia und so besorge ich uns einen 50ccm Roller. Meiner Gattin fehlt leider noch die Fahrpraxis und so übernehme ich das Ruder. Im Hafen von Sissi sehen wir uns ein wenig um und knattern dann an einen Strand. Das übliche Prozedure funktioniert auch hier ganz wunderbar.

So verbrachten wir die letzten Tage auf Kreta an den Stränden, tranken manchen Cocktail und lümmelten in der Sonne herum. Das hat durchaus Spaß gemacht, war aber natürlich nicht annähernd so toll wie eine Überlandreise durch die Türkei mit dem Dachzelt. Das holen wir dann nächstes Jahr hoffentlich bald nach – gearbeitet habe ich inzwischen ja mehr als genug.

Unser Flieger bringt uns dann pünktlich am Morgen zurück nach München und mit den Öffentlichen geht es dann schließlich nach Hause.

toyota touring

Heute Abend geben wir den Toyota ab und so fahren wir nun an den östlichsten Zipfel Kretas. Unterwegs machen wir Halt an einer kleinen Bucht, lümmeln herum und fahren dann weiter nach Sitia, ein kleines Städtchen im Nordosten Kretas. Wir schauen uns Sitia an, essen mal wieder und ziehen dann weiter zum Palmenstrand von Vai. Die kretische Dattelpalme bildet hier den größten natürlichen Palmenhains Europas.

An den Palmenstrand zog es in den 70er Hippies und Rücksacktouristen aus ganz Europa, zeitweise entstand eine völlig chaotische Zeltburg und Mülldeponie, sodass die Regierung einschritt, die Hippies vertrieb und Vai zum Naturschutzgebiet erklärte. Heute sind wieder viele Menschen dort, es besteht Infrastruktur und man kann den Strand als solchen nutzen. Wir verbringen ein paar schöne Stunden hier, besteigen den nahgelegenen Aussichtpunkt mit fantastischer Sicht auf den Palmenhain.

badespaß

Heute fahren wir ein wenig in westlichere Gefilde Kretas. In Bali machen wir Halt, spazieren an einer wunderhübschen Bucht umher und beschließen dann uns auch endlich in das Wasser zu begeben. Unser Wunschstrand befindet sich allerdings auf der Südseite der Insel und so fahren wir einmal quer durch die Berge. Mit meinen Wanderkarten ist es so eine Sache mit der Navigation, Offroad kann der Aygo nicht und so müssen wir umkehren und finden sogar richtige Straßen.

Unterwegs kommen wir am ehemaligen Kloster Arkadi vorbei und sehen es uns natürlich auch. Tausenden anderen Touristen geht es auch so und so bleiben wir nicht allzu lange, fahren dann weiter in Richtung Süden durch die Schlucht von Preveli, stellen den Toyota ab und machen und zu Fuß auf den Weg zum Palmenstrand. Hier mündet ein Bergbach ins lybische Meer und bildet umsäumt von Hunderten Palmen einen kleinen See bevor es ins Meer übergeht. Das lybische Meer ist herrlich warm, der Bergbach im Vergleich dazu bitterkalt.

Wir verbringen einige Stunden im Nass, lesen und baden in der Sonne ehe es weiter nach Rethymno geht. Hier spazieren wir einmal um die Festung und schlendern durch die Altstadt. So furchtbar schön ist es allerdings nicht, sodass wir beschließen wieder zurück nach Malia zu fahren.