museumshitze

Bevor es nach Hause geht, fahre ich noch einen kleinen Umweg ins westliche Münsterland nach Stadtlohn.
Dort befindet sich das weltweit größte Siku Museum – neben den Spielzeugautos stehen rund 50 Young- & Oldtimer parat sowie eine umfangreiche Modellautosammlung voller Audis.

Die ganze Welt der Sikumodelle ist chronologisch an den Wänden angeordnet während diverse Raritäten aus dem Hause Audi den Innenbereich schmücken.
So stehen unter anderem einige Artz-Modelle herum sowie ein Bischofsberger Audi 100 und verschiedene Treserumbauten.

Das Museum ist ganz ohne Kitsch ausgestattet sondern beschränkt sich rein auf die Exponate, was mir besonders zusagt. Wer denn möchte kann neben Kaffee & Kuchen im Eingangsbereich auch Modellautos erstehen.

Hier habe ich eine Facebookgalerie mit weiteren Bildern

classicremise

Kaum zurück aus Oberfranken musste ich auch schon wieder direkt weiter.
Ich hatte einen Termin in Düsseldorf, praktischerweise an der Classic Remise in Düsseldorf.

Zwar fuhr ich in weiser Voraussicht besonders früh los, nutzte mich jedoch nix. Gern hätte ich mehr Zeit in Düsseldorf gehabt, die A3 war allerdings gesperrt und so stand ich ewig im Stau.
Dennoch blieb ein wenig Zeit um durch die Classic Remise zu schlendern. Die Classic Remise is nix anderes wie Motorworld in Böblingen oder die Klassikstadt in Frankfurt. Jede Menge Oldtimer und Fahrzeuge fürs größere Portmonaie.

In Düsseldorf ist die Remise in einem alten Ringlokschuppen, einer der größten die bis heute erhalten blieben. Sehr schön anzusehen und natürlich eine gefundene Location für die hochpreisigen Fahrzeuge und deren Dienstleister.

oberfranken

Trotz unfassbarer Hitze verfrachtete ich Herrn W. im Kadetten und wir fuhren nach Königsfeld.
Dort tummeln sich bereits seit Mittwoch rund 800 Opels und feiern ein Fest besonderer Art.
Das Treffen findet zeitgleich mit dem größten Opeltreffen der Welt statt – in Oschersleben befinden sich diverse Chaoten und Alkoholiker während es in Königsfeld deutlich humaner und familiärer zugeht.

Mangels Zeit sind wir erst Samstag früh aufgebrochen und waren Nachmittags dann dort. Die Fahrt gestaltete sich trotz offener Fenster als recht unangenehm – das nicht vorhandene Thermometer fiel nie unter 40°.

Angekommen flanierten wir kurz über den Platz, mussten den Spaziergang wegen der ungnädigen Sonne aber recht schnell abbrechen und verzogen uns stattdessen in das saunaartige Festzelt, tranken reichlich kühles Bier und zogen dann in den Schatten meines Dachzeltes.

Dort flossen noch manch andere Getränke und es ließen sich so einige Bekannte blicken auf kurzen Tratsch&Umtrunk.

Für die meisten Besucher war es der letzte Abend, dementsprechend leer war das Festzelt zu späterer Stund‘ – hielt uns jedoch nicht davon ab bis tief in den Morgen hinein zu feiern.
Vermutlich war das auch der Hauptgrund, warum das Gelände bereits völlig leer war, als wir Sonntag aufgestanden sind.

Das Wetter sorgte endlich für Abkühlung und wir räumten in aller Seelenruhe unser Sach‘ beisammen und fuhren hinunter ins Dorf, wo fränkische Küche auf uns wartete.
Mit solcher Art Besucher hatte das gutbürgerliche Gasthaus am Sonntag wohl nicht gerechnet, machte uns und dem Hunger aber überhaupt nichts aus.

Hier gibt’s Bilder vom Treffen in einem Facebookalbum

crazy camping

Gesetz dem Fall dass es langweilig wird, schafft man eben Abhilfe.
Eines Sonntages im Mai stand der Kadett mit rund 20 anderen Exponaten beim „Crazy Camping“ in Bad Waldsee.

Das Hymermuseum lud ein und es folgten durch Voranmeldung einige interessante Reisefahrzeuge unterschiedlichster Natur. Abgesehen von diesen Fahrzeugen hatte natürlich auch das Erwin Hymer Museum die Pforten offen und es gab allerlei Speis&Trank.

Ursprünglich wollte ich den Kadett samt meinen Klappwohnwagen ausstellen – der steht wegen eines Wasserschadens nun außer Dienst.
So stand nur der Kadett den neugierigen Blicken parat – als Paradebeispiel dafür, dass man auch mit kleinem Budget und wenig Platz sich wohlfühlen und Reisen kann.

Gegen Abend fand die Veranstaltung ihr Ende und ich konnte langsam abbauen und Heimkehren – vorher jedoch war noch eine Preisverleihung. Das Publikum kürte den Scania Sattelzug Holzwohnwagen als verrücktestes Wohngefährt. Das kommt zwar hin, andererseits aber auch saulangweilig – viele der ausgestellten Fahrzeuge wurden ganz offensichtlich noch nie benutzt – irgendwie schade.

Hier Bilder von der Veranstaltung & dem Museum auf Facebook